„ Der erste Eindruck ist der Beste“. In dieser Volksweisheit steckt ein gehöriges Maß an Wahrheit. Dieser Standpunkt wird den Schülern an der Albbrucker Gemeinschaftsschule stets vermittelt. Wenn die Jungen und Mädchen auch nicht immer darauf vertrauen, so erleben sie doch auf den verschiedenen Stationen der Berufswegeplanung immer wieder, dass sicheres Auftreten, Freundlichkeit und vor allem eine professionelle Bewerbung zielführend sind.

Von den Lehrkräften vermittelte praxisorientierte Vorgaben hätten aber längst nicht die Wirkung bei den Jugendlichen, wie solche von Praktikern zu erfahrende Informationen, weiß Marion Würtenberger. Sie unterrichtet zusammen mit ihrem Kollegen Harald Ament derzeit die Albbrucker Achtklässler im Fach „Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit“. Bereits zum zweiten Mal hatte sich der Personalleiter der Küssaberger Firma Hago, Martin Wehrle zusammen mit Jessica Scarpa einen ganzen Unterrichtsvormittag für die insgesamt 56 Schüler Zeit genommen.

Dabei wurden die bereits im Vorfeld von den Profis bewerteten fiktiven Bewerbungsunterlagen jedes Einzelnen im persönlichen Kontakt durchgesprochen. Wenn es unter der Vielzahl von „Bewerbungen“ auch einzelne gab, die von vorne herein durchgefallen wären, so waren es bei anderen wieder nur Kleinigkeiten, die verbesserungswürdig waren. „Es ist spürbar, dass die jungen Leute heute im allgemeinen wissen, auf was es in einer Bewerbung ankommt, dies aber nicht immer exakt umsetzen können“ versicherte Martin Wehrle. Auf dem Weg zum Beruf stehen für die Jugendlichen Betriebsbesichtigungen bei den Schulpartnerfirmen Sedus Stoll in Dogern und Kaufhaus May in Waldshut und das Schülerpraktikum vom 7. bis 18. März in einheimischen und auswärtigen Betrieben an.