Mit vielen Erinnerungen und abenteuerlichen Erlebnissen kamen die Jungen und Mädchen aus dem diesjährigen Zeltlager der Pfarrgemeinde Heilig-Kreuz Birndorf wieder daheim an. Eine Woche lang hatten sie auf dem Zeltplatz „Schlüchtseewinkel“ in Grafenhausen als „Piraten“ verbracht.

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Wie zwei Jahre zuvor hatten 43 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren zusammen mit 18 Betreuern und weiteren Hilfen das Lagerleben kennengelernt, aufgefrischt oder wegen des Alters zum letzten Mal die Handyfreie Zeit im Lagerleben verbracht. Bis zu diesem gestartet werden konnte, galt es für das Leitungsteam ein gerüttelt Maß an Vorbereitungen zu erledigen.

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Theresia Winkler-Flügel war bereits ab 1994 als Kind schon dabei, engagierte sich seit 2001 regelmäßig als Teamerin und ab 2006 in der Lagerleitung brachte an der Spitze des Teams wertvolle Erfahrungen mit, die sie mit Sabine Schmidt, die seit 2009 dabei ist, teilte und gerne an Manfred Vogelbacher weitergab. „Das Zeltlager bietet den Kindern Erholung für den Kopf und wertvolle Erfahrungen wie sie in keinem 5-Sterne Hotel erlebbar wären“, versicherte Andrea Eckert, die auch für die Versorgung manch kleiner Blessuren zuständig war.

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Das sechsköpfige Küchenteam meisterte täglich aufs Neue die große Herausforderung eines abwechslungsreichen Speiseplans, der Neben dem Frühstück, Mittag- und Nachtessen täglich auch eine Teestunde mit Kuchen vorsah und mit Obst ergänzt wurde. Bei den kreativen Angeboten war das Zimmern eines großen Piratenschiffs für die jungen Baumeister eine echte Herausforderung. Andere kümmerten sich um die Kostüme und wieder andere zogen sich gerne in die Workshops zurück. Steine wurden bemalt, Schmuck aus Muscheln hergestellt, Fernrohre und Traumfänger gebastelt. Zudem entstanden unter der Anleitung von Diakon Wathek Matti aus einfachsten Mitteln individuell gestaltete Weihnachtskrippen.

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Immer wieder gab es auch außerplanmäßige Erlebnisse. Der Zufall wollte es, dass die Kinder und Jugendlichen die Teilnehmer der ersten Etappe des 4-Tage-Rennens an der Rothaus Bike Giro Strecke aus nächster Nähe am Wegesrand anfeuern konnten. Unterschiedlich waren die Herausforderungen auf einem zu bewältigenden Parcours an dessen Ende auf der „Schatzinsel“ jedem der sechs Gruppen ein Säckchen mit Goldtalern winkte. Nicht nur die Nachtwanderung nach dem von Gemeindereferentin Susi Schubert gehaltenen Gottesdienst vermittelte einen besonderen Zauber sondern auch die insgesamt 8 „Überfälle“ die mit mancher Überraschung für die „schlafenden“ Piraten endeten.