Nachdem die einst der früheren Sägerei dienende Natursteinmauer am Mühlebach in Albbruck sanierungsbedürftig ist, wird jetzt die 55 Meter lange Strecke entlang dem Wohngebiet „Bergle“ erneuert. Bereits früher waren Sofortmaßnahmen in Angriff genommen worden, um den Einsturz zu verhindern.

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Auf Höhe des Ponnyhofs hatte damals die Gemeinde die Abstützung mit Holzstämmen veranlasst. „Eigentlich hätte die totale Sanierung bereits im letzten Jahr erfolgen sollen, doch das Behördenverfahren brachte eine Verzögerung“, erklärte Ortsbaumeister Reiner Fechtig. Notwendig wurden die wasserrechtliche Genehmigung vom Amt für Umwelt und die statische Berechnung für den Bauuntergrund. Schließlich gebe es zum Schutz der Fische bestimmte Zeiten, in denen so ein Vorhaben durchgeführt werden könne.

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So dürfe die ganze Aktion, die letztlich dem Aufbau der Vorsatzschale auf die alte Wand dient, jetzt nicht länger als drei Wochen dauern, um die Ruhephase der Fische nicht zu beeinträchtigen. Unter Volldampf sind die an der Sanierung beteiligten Firmen nun dabei, den Zeitplan einzuhalten. Anker wurden als Grundlage für die Vernagelung gesetzt. Die später aufzubringende Bewehrung wird mit einer Spritzbetonschale überzogen. Der finanzielle Aufwand für die Erneuerung der Uferstützmauer liegt bei 150.000 Euro für die Beton- und Verankerungsarbeiten und weitere 40.000 Euro für die notwendigen Ingenieurleistungen.