Die Albbrucker BUND-Gruppe hat in der Vergangenheit sehr viele Teiche in ihren Ursprungszustand zurückgeholt und auch neue Teiche angelegt. Dabei ist dem Ortsvorsitzenden Franz Brüstle und seinen Mitstreitern die Vernetzung der Teiche ein großes Anliegen. Nur so könne der ideale Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen werden, weiß Brüstle.

Immer wieder werden auch Exkursionen angeboten an denen sich neben den Mitgliedern auch weitere Naturfreunde beteiligen können. So gelingt es immer auch, mehr Menschen anzusprechen, denen die heimische Flora und Fauna noch ein wertvolles Gut bedeuten.

Rückzugsgebiete für Tiere

Im Rahmen des BUND-Erlebnisprogramms 2019 zeigte bei dem ausgedehnten Gang auf der Unteralpfener Gemarkung der Diplom-Gewässerbiologe Heinz-Michael Peter, welche Insekten und Amphibien sich in den von der Albbrucker Ortsgruppe angelegten Teichen und dem nahegelegenen Steinbach aufhalten.

Neben einem Bergmolch, wurden von den Teilnehmern der Exkursion ein Gelbbrandkäfer, verschiedene Mücken- und Libellenlarven, Rückenschwimmer und Wasserläufer entdeckt. „Wir sahen verschiedene Wasserschnecken und entdeckten sogar junge Salamander“, versicherte Franz Brüstle. Wie die übrigen Naturfreunde wurde auch er zum Schluss der Exkursion noch mit einigen beeindruckenden Wasserphänomenen überrascht.