Zum diesjährigen Frühjahrskonzert des Blasorchesters Albbruck trafen sich Vereine, die ganz nahe neben einander liegen und langjährige Kontakte unter den Musikern bestehen. Der Besuch der Trachtenkapelle Buch unter der Leitung ihres erfahrenen Dirigenten Reinhold Bauer machte das Traditionskonzert der Gastgeber zu einem Doppelkonzert. „Wir wollen trotz des eigenen Konzerts vor einer Woche unseren Kollegen Fabian Vogelbacher schließlich zu seinem Debüt als Albbrucker Dirigent begleiten“, betonte der Bucher Vereinsvorsitzende Reiner Vogelbacher.

Bereicherung: Musikalische Gäste waren beim Doppelkonzert vom Albbrucker Blasorchester die Trachtenkapelle Buch mit ihrem Dirigenten Reinhold Bauer.
Bereicherung: Musikalische Gäste waren beim Doppelkonzert vom Albbrucker Blasorchester die Trachtenkapelle Buch mit ihrem Dirigenten Reinhold Bauer. | Bild: Doris Dehmel

Eröffnet wurde der Konzertabend durch die Jugendmusik Albbruck-Dogern. Unter der Leitung von Katja Strittmatter hatten die Nachwuchsmusiker ihr Bestes gegeben und einmal mehr bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg in die Reihen der Aktiven sind. So humorvoll die Ansage der jungen Akteure auch war, so ernsthaft bewältigten sie ihr Programm, das einen Querschnitt des eigenen Könnens bot und der „Klarinettenmuckel“ von den beiden Solistinnen Emelie Widmer und Annalena Strittmatter mit Bravour gemeistert wurde.

Einlage: Emelie Widmer (links) und Annalena Strittmatter von der Jugendmusik Albbruck-Dogern beeindruckten beim Klarinettenmukel mit ihrem Solo.
Einlage: Emelie Widmer (links) und Annalena Strittmatter von der Jugendmusik Albbruck-Dogern beeindruckten beim Klarinettenmukel mit ihrem Solo. | Bild: Doris Dehmel

Abwechslungsreich war das von Dirigent Reinhold Bauer zusammengestellte Programm der Bucher Trachtenkapelle. Nach „Winds Collektive“ gelang es den Akteuren auf der Bühne in dem Stück „The Wall“ mit Musik die Grenzen zu überwinden und das Publikum auf eine Zeitreise mit Kriegsgewirr und Friedenszeiten mitzunehmen. Eine absolute Meisterleistung bot Solist Reiner Vogelbacher in dem Stück „Mexican Variations“. Bekannte Melodien in „Beatles – Asymphonic Protrait“ ließen beim Publikum Erinnerungen an die bekannte englische Musikgruppe wach werden, ehe die Bucher Musiker mit dem „Euphoria Marsch“ den offizielle Schlusspunkt hinter ihren Programmteil setzten.

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Mit seinem ersten Konzert als neuer Dirigent des Blasorchesters Albbruck hat Fabian Vogelbacher die Feuertaufe bestens bestanden. Daniela Martini und Lena Hügle führten durch das mit „Where Eagles Soar“ eröffnete Programm und erhöhten mit ihren Hinweisen die Spannung beim Publikum. Mit „Silva Nigra“ hatte der neue musikalische Leiter das facettenreiche siebenteilige Stück seiner im Vorjahr absolvierten Dirigentenprüfung ausgesucht und damit auch dem Orchester seine Marschroute angezeigt. Trotz der Brandkatastrophe existiert der Hindenburg-Zeppelin zumindest als musikalische Legende weiter. Nach „Every Little Thing she does is Magic“ und „Baba Yetu“ dem Vaterunser in Suaheli verabschiedete sich das Blasorchester letztmals in den mehr als 30 Jahre alten Uniformen, mit dem Konzertmarsch „Sempre Unita“ vom Publikum.