Zu einem zweiten Anlauf will Stefan Maise aus Unteralpfen mit seinem Freundeskreis ansetzen, um seine Vision von einem Naturcampingplatz auf seinem eigenen Gelände am südöstlichen Ortsrand von Unteralpfen realisieren zu können.

Geplant ist, auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal in der Nähe der „Waldshuter Gass“ einen kleinen Standort einzurichten, mit 50 Plätzen für Zelte und Wohnmobile, „insbesondere für Radfahrer, Wanderer, Kletterer und Ruhe suchender Urlauber“, wie es in einem Infoschreiben heißt.

Daneben sei auch eine Fotovoltaikanlage zur Gewinnung von Öko-Strom geplant, um Ladestationen für Autos und E-Bikes anbieten zu können. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Klimawandel, Ökologie, bewusster Umgang mit der Natur und sanfter Tourismus ist in aller Munde und unsere Region Südschwarzwald/Hochrhein ist dafür hervorragend geeignet und hat sehr viel Potential für eine touristische Zukunft“.

Infoabend im Gasthaus „Linde“

Vor zwei Jahren, als Stefan Maise zum ersten Mal seinen Bauantrag an die Gemeindeverwaltung Albbruck einreichte, lehnte der Gemeinderat ab mit dem Hinweis auf das hohe Konfliktpotenzial zu den angrenzenden landwirtschaftlichen Betrieben und den Anwohnern, die sich mehrheitlich gegen den Plan ausgesprochen hatten.

Um die Sorgen der Anwohner zu zerstreuen und für sein Projekt zu werben, lädt Stefan Maise am Freitag, 27. September, 20 Uhr, zu einem Infoabend ins Gasthaus „Linde“ in Unteralpfen ein.

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