Das Internationale Autocross fand vor 40 Jahren erstmals im Schachener Sandgrubengelände statt. Vieles hat sich seither verändert. Geblieben ist allerdings der Nervenkitzel, wer wohl am schnellsten heil durchs Ziel kommt. Bereits zum Auftakt zeigten verschiedene Teilnehmer schon Nerven und sorgten immer wieder für Rennabbrüche, was sich durch die weitere Veranstaltung zog. Wissen doch alle Starter, dass am Ende der Zeitläufe die Startaufstellung zum Finallauf nicht selten über den Ausgang des Rennens entscheidet.

Auf den Zuschauerrängen: Waren beim Zeitfahren die Zuschauerränge noch dünn besetzt, so änderte sich bis zu den Finalläufen am Sonntag total.
Auf den Zuschauerrängen: Waren beim Zeitfahren die Zuschauerränge noch dünn besetzt, so änderte sich bis zu den Finalläufen am Sonntag total. | Bild: Doris Dehmel

Viele der 216 Fahrer, die in diesem Jahr wieder in 15 Klassen am Start waren, kommen seit Jahren auf den Schachener Rennplatz. Enge Kontakte zu den Kollegen des Stock-Car-Clubs Albbruck und speziell zu denjenigen, die auch im 3-Nationen-Cup an den Start gehen, sorgen immer öfter für ein Wiedersehen.

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Von den heutigen Veteranen, die vor 40 Jahren am Start waren und vielfach nur noch als Zuschauer dabei sind, hat sich längst die Leidenschaft für das Autocross auf die nächste und sogar schon übernächste Generation übertragen.

Im Fahrerlager: Wohl behütet standen die Bolliden unter dem schützenden Dach im Fahrerlager.
Im Fahrerlager: Wohl behütet standen die Bolliden unter dem schützenden Dach im Fahrerlager. | Bild: Doris Dehmel

Ähnlich ist es auch in den Reihen des Veranstalters, dem Stock-Car-Club Albbruck. Längst hat der heutige Vereinspräsident, Konrad Kunzelmann, den Vorsitz in jüngere Hände übergeben und auch im Team der vielen Rennsportbegeisterten gibt es Frauen und Männer, die bis zum 40. Rennen jährlich mehrere Tage dabei waren. Sie erinnern sich an eine Zeit, als Improvisation alles war aber auch daran, dass rund um die Rennstrecke noch hohe Sandberge lagerten und ideale Zuschauerränge bedeuteten.

„Über 300 Fahrer gingen in den Anfangsjahren an den Start und bis zu 5000 begeisterte Zuschauer verfolgten damals die Rennen“, erinnert sich Gudrun Groß. Sie saß auch nach 40 Jahren immer noch im Rennbüro und erinnerte sich, dass dieses zu Anfang in einem Wohnwagen eingerichtet und die Zeitnahme im Container untergebracht war.

Im Hintergrund: Gudrun Groß, die seit 40 Jahren für das Rennbüro zuständig ist.
Im Hintergrund: Gudrun Groß, die seit 40 Jahren für das Rennbüro zuständig ist. | Bild: Doris Dehmel

Ähnlich lange engagieren sich Ingrid Bühler, deren beide Söhne erfolgreiche Fahrer sind, und Margarete Heim, die sich heute noch an dem Pokal erfreut, den sie bei einem Rennen einst als schnellste Frau im Vereinsteam holte. Zweimal am Start war in den 40 Jahren Gudrun Groß. Wenn sie auch auf den damals erreichten Pokal stolz ist, so freut sie sich doch noch mehr darüber, dass ihr Sohn Carlos der heutige Vereinsvorsitzende ist.

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