Rund zwei Millionen Euro investierte die Gemeinde Albbruck in die Renovierung und Erweiterung der Leiterbachhalle in Unteralpfen und in die Neugestaltung der Außenanlagen. Am Sonntag, 15. September, 12 Uhr, wird die Halle im Rahmen des Saufestes auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Dabei lädt Bürgermeister Stefan Kaiser interessierte Bürger zu einem kleinen Rundgang ein.

So sieht der Platz heute aus, allein für die Außenanlage investierte die Gemeinde fast 500 000 Euro.
So sieht der Platz heute aus, allein für die Außenanlage investierte die Gemeinde fast 500 000 Euro. | Bild: Manfred Dinort

Neue Optik bei Außenanlagen

Allein für die Außenanlagen investierte die Gemeinde 487 000 Euro. Auch der große Vorplatz mit den Parkplätzen wurde erweitert und neu gestaltet. Hangseits wurde eine Drainage eingearbeitet, um das Oberflächenwasser entlang des Tröndlinweges aufzufangen.

Gleichzeitig wurde eine kleine Stützmauer aus Natursteinen angelegt um mehr Parkplätze schaffen zu können. Die alten Bäume wurden entfernt, und stattdessen wurde durch eine zentrale Reihe mit neuen Bäumen bepflanzt, um die Optik des Platzes aufzuwerten und die klimatischen Bedingungen zu verbessern.

So sah der Vorplatz der Halle Unteralpfen noch vor einem Jahr aus.
So sah der Vorplatz der Halle Unteralpfen noch vor einem Jahr aus. | Bild: Manfred Dinort

Lang war die Liste der Maßnahmen im Innenbereich. Besondere Priorität hatten die Dachsanierung und der Brandschutz. Das Satteldach wurde erweitert, über das gesamte Gebäude ausgeweitet und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Dabei wurde wertvoller Speicherraum gewonnen, der gleichzeitig als Installationsebene genutzt wird und der durch eine metallene Außentreppe zugänglich ist.

Verbesserter Brandschutz

Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Brandschutz gerichtet. Die Außenwände erhielten einen Vollwärmeschutz und wurden mit Eternitplatten in den Farben Weinrot und Hellgrau verkleidet.

Erneuert wurde auch die gesamte Infrastruktur, Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen und Elektroinstallationen. Die Halle wurde mit einem elastischen Sportboden ausgelegt, die Raumhöhe wurde geringfügig heraufgesetzt. Decke und Wände wurden mit Holzelementen verkleidet. Erneuert wurden auch die Fenster, die Küche und die Tischgarnituren.

Mehr Platz

Durch zwei Anbauten wurde das Platzangebot deutlich erweitert. Insgesamt zogen sich die Sanierungsarbeiten über zwei Jahre hin, eine lange Durststrecke für die Vereine und Schulen, die ihre Aktivitäten auslagern mussten.