Einstimmig beschloss der Albbrucker Gemeinderat die neue Satzung über die Kindergartengebühren. Die Gemeinderäte folgten damit dem Vorschlag der Verwaltung, die Elternbeiträge für die kommunalen Kindergärten an die neuen Richtsätze der kommunalen Landesverbände und der Kirche anzupassen.

Von den Spitzenverbänden wird eine Kostendeckung von 20 Prozent durch die Elternbeiträge angestrebt. Daher wird empfohlen, die Beiträge für Regelkindergärten um drei Prozent zu erhöhen. In der Gemeinde Albbruck lag der Deckungsgrad aus den Elternbeiträgen in den vergangenen Jahren zwischen zwölf Prozent und 13 Prozent, also deutlich unter den angestrebten 20 Prozent, wobei das Rechnungsergebnis für das Jahr 2018 noch nicht vorliegt. Für das kommende Kindergartenjahr, es beginnt nach den Ferien im September, gelten folgende Gebührensätze:

Für Regelkindergärten (Kinder von drei bis sieben Jahre) sind für eine Ein-Kind-Familie 117 Euro (bisher 114 Euro), für Familien mit zwei Kindern unter 18 Jahren 90 Euro (bisher 87 Euro), mit drei Kindern unter 18 Jahren 60 Euro (bisher 58 Euro) und mit vier Kindern unter 18 Jahren 20 Euro (bisher 19 Euro) pro Kindergartenkind und Monat zu entrichten.

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Im Kindergarten mit verlängerten Öffnungszeiten werden die Beiträge entsprechend bei einem Kind pro Familie auf 128 Euro (bisher 124 Euro), bei zwei Kindern auf 97 (bisher 94 Euro), bei drei Kindern auf 65 (bisher 63 Euro) und bei vier Kindern auf 22 Euro (bisher 21 Euro) angehoben.

Für die Kinderkrippen mit verlängerter Öffnungszeit wird die Gebühr ab September auf 373 Euro (bisher 362 Euro) monatlich für Familien mit einem Kind festgelegt. Auch hier gelten die entsprechenden Minderungen für Familien mit mehreren Kindern unter 18 Jahren.

In gleichem Maße werden die Beiträge für die ganztägige Betreuung (verlängerte Öffnungszeit plus Nachmittagsbetreuung an einzelnen Tagen) für die Kindergärten (ab drei Jahre) und die Krippen (unter drei Jahren) ab September 2020 erhöht. Dabei ist anzumerken, dass die Betreuung an lediglich einem Nachmittag künftig nicht mehr angeboten wird.