Albbruck Jahreskonzert des Musikvereins Birndorf begeistert in der Albbrucker Gemeindehalle

Vielseitiges Programm trifft Publikumsgeschmack

Der Musikverein Birndorf ist nicht nur ein Garant für einen gut gefüllten Birndorfer Pfarrsaal, sondern beim Jahreskonzert war es auch gelungen, die wesentlich größere Albbrucker Gemeindehalle problemlos bis auf den letzten Platz zu füllen.

Trotz der seit Monaten laufenden Bauarbeiten und dem damit verbundenen zeitweiligen Verlust des eigenen Probelokals war es Orchester und Dirigent möglich gewesen, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm zu realisieren. Dabei sorgten Blasmusik, moderne Kompositionen, solistische Einlagen und Gesang für einen rundum gelungenen Abend. Diesen eröffnete die Birndorfer Jugendmusik unter der Leitung von Bernd Keller. „Fanfare Jubiloso“ und Auszüge der sechs Star-Wars-Filme waren nur ein Teil des umfangreichen Repertoires, das die Jugendlichen zu bieten hatten. Hierfür hatten die Ausbilder Bernadette Weiß, Miriam Sattler, Matthias Binkert, Andreas Kaiser und Nicole Eilers zusammen mit Dirigent Bernd Keller den Grundstein gelegt.

Ein Teil der 34 Jugendlichen hatte anschließend auch in den Reihen der aktiven 65 Musiker Platz genommen. „So viele Leute aus einem einzigen Verein auf der Bühne zu sehen, ist unfassbar“, meinte Antonia Berlenbach aus Ingelheim. Sie selbst spielt am Niederrhein in einem um die Hälfte kleineren Verein und hatte schon mehrere Konzerte anderer Albbrucker Vereine besucht. Dirigent Hansjörg Bollinger hatte sich für dieses Konzert etwas Besonderes einfallen lassen und den Vorhang besonderer Überraschungen erst im zweiten Teil gelüftet. Waren es nach dem eingangs gespielten Marsch „Ungarns Kinder“ und den Liebe und Hoffnung ausdrückenden Musicalmelodien aus „Les Miserables“, so gehörte in „The Prayer“ die Aufmerksamkeit des Publikums dem Gesangsduo Melanie Bächle und Jürgen Hilpert.

Ahnungslos waren die Besucher, was sich alles hinter den „Top of Switzerland“ nach dem Medley der „Schweizer Souvenirs“ verbergen könnte. Dabei erlebten sie nach swingenden und rockigen Melodien auch die Musik der Schweizer Berge, die von Thomas Böhler, Philipp Schlachter und Matthias Böhler am Alphorn in die Albbrucker Gemeindehalle geholt wurde. Georg Ebner und Peter Schubert erinnerten mit ihrem Trompetensolo musikalisch an heimische Klänge aus dem Engadin, ehe Melanie Bächle dem Publikum mit ihrer Stimme ihren Traum verriet. Bei der aus den 50er Jahren stammenden Jodelpolka stand das neunköpfige Posaunenregister im Mittelpunkt.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Herbstliche Weine vom Bodensee
Neu aus diesem Ressort
Albbruck
Albbruck
Albbruck
Albbruck
Albbruck
Albbruck
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren