Verbunden mit dem "Jahresstart-Apero" ist die Hauptversammlung des Gewerbevereins im Sitzungssaal des Rathauses über die Bühne gegangen. Dabei hielt Jan Fassbender einen Vortrag über das "Biosphärengebiet Schwarzwald". Aus den Reihen der Mitglieder kam die Anregung, im Gewerbeverein einen zentralen Datenschutzbeauftragten einzusetzen. Vorsitzender Michael Kempf begrüßte dies.

Vorsitzender zieht Bilanz

Der stellvertretende Vorsitzende, Thomas Kilian, erinnerte in dem bebilderten Rückblick an die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Vereinsinterne Anlässe waren unter anderem die Teilnahme am Albbrucker Grümpelschießen, sowie der Ausflug mit Besichtigung des Weingutes Köbelin in Eichstetten und der Besuch des Weihnachtsmarktes in Colmar. Immer wieder sieht sich der Gewerbeverein auch in der Pflicht sich für die Allgemeinheit zu engagieren. So wurden Defibrillator finanziert, der im Feuerwehrhaus "Estelberg" stationiert ist, und im Juni eine große Quiz-Veranstaltung ausgerichtet mit Preisgeldern in Höhe von 1600 Euro.

Weihnachts-Gewinnspiel erfolgreich

Ein Erfolg war auch wieder das Weihnachts-Gewinnspiel. "Bei der 10. Auflage waren 2850 Teilnehmerkarten zur Verlosung gelangt", so Kassier Oswald Hilpert. Bei der Premiere 2009 waren es nur 904 Karten – " ein deutliches Zeichen für die zunehmende Attraktivität der Aktion", so Hilpert. Kräftig gestiegen ist auch die Zahl der Einkaufsgutscheine: "Beim Start waren 606 ausgegeben worden, 2018 bleiben mit 829 verkauften Einkaufsgutscheinen insgesamt 10 753 Euro Kaufkraft in der Gemeinde", so Hilperts Resümee.

Lob für Gewerbetreibende

Bürgermeister Stefan Kaiser lobte das Engagement der Gewerbetreibenden, die er wie die Vereine, Verwaltung und jeden Einzelnen als Mosaikstein im gemeinsamen Miteinander betrachtete. Er informierte über die Vorhaben der Gemeinde und die im Zusammenhang stehenden gesetzlichen Vorgaben. "Entsprechend den Aussagen des Regionalplanes müssten in der Gemeinde Albbruck in den nächsten 20 Jahren jeweils 40 neue Wohneinheiten entstehen", so Stefan Kaiser. Die ab 2022 angedachte Realisierung der im Bebauungsplan der Gemeinde definierten Zukunftsvisionen auf dem Papierfabrikgelände könnten zu einer Entlastung führen.

Vom Ausgang der Zuschussanträge wird es abhängen, in welchem Umfang gemeindliche Investitionen 2019 umgesetzt werden. Hierzu zählt vor allem auch die Sanierung und Erweiterung der Albbrucker Schule.