Nach dem die Aufführung vom „Psalm 2016“ in der Albbrucker Pfarrkirche St. Josef gleich zweimal vor vollen Kirchenbänken stattgefunden hatte, kam es jetzt kurze Zeit später in Birndorf zur Begegnung mit dem Liedermacher und Komponisten Gregor Linßen.

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Pfarrer Klaus Fietz freute sich, dass es durch die Kontakte des Birndorfer Kirchenchores möglich war, mit dem „profiliertesten Vertreter der Neuen Geistlichen Musik“ wie ihn die FAZ bezeichnete, ein Solokonzert der besonderen Art erleben zu dürfen. Mit seinem „musikalischen Gebetsabend“ beeindruckte und begeisterte Gregor Linßen die Zuhörer. Für sie wurde das große Gottvertrauen des Komponisten spürbar.

Gebetsform kommt an

In seinen Liedern und Texten machte er die Nähe zu Gott spürbar. „Dieser Abend war für mich wertvoller wie der übliche Gottesdienstbesuch“, versicherte eine Besucherin. Ein Anderer meinte, dass diese Art der Gebetsform wie die Aufführung „Kinder des Lichts“ zu verstehen ist, Vielen den Weg zum Glauben erleichtern könnte“.

Zum Mitsingen

Gregor Linßen sprach von einer wunderbaren Tradition, Bibeltexte auf der ganzen Welt zu hören. Er, der seine Zuhörer nicht nur beim gemeinsamen „Vater unser“ immer wieder auch zum Mitsingen animierten, forderte schon zu Beginn „Macht das Konzert zu Eurem eigenen“. Damit meinte er, der seine Stücke passend zum aktuellen Evangeliumstext ausgesucht hatte, auch die persönliche Interpretation der Texte und die Deutung der Gottes Bilder ganz nach dem Motto: „Wohl dem der Freude hat an Gottes Wort und darüber nachdenkt.“

Zweistündige Darbietung

Mit seinen Liedern über Lob und Dank aber auch die Bitte in Frieden leben und schließlich in ihm loslassen zu können, setzte Gregor Linßen den Schlusspunkt hinter sein fast zweistündiges Gebetskonzert“. Anschließend gab es im Bürgersaal nicht nur für die Mitwirkenden der bisherigen vom Birndorfer Kirchenchor aufgeführten Oratorien, die Möglichkeit zum Gespräch, in der Hoffnung solch einen Abend nochmals erleben zu können.