Albbruck Feuer zerstört Wohnhaus in Buch - Nachbar rettet Vater und Sohn mit Gabelstapler

Bei einem Brand am Neujahrsmorgen im Albbrucker Ortsteil Buch wurde ein Wohnhaus völlig zerstört. Anwohner bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte rettete ein Nachbar zwei im Dachgeschoss wohnende Personen mit dem Gabelstapler. Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind noch unbekannt.

Ein Feuer richtete am Neujahrsmorgen in einem Gebäude im Alois-Eckert-Weg in Buch einen großen Schaden an. Die aus dem Dachstuhl des Wohnhauses aufsteigenden Flammen waren von einem Nachbarn entdeckt und der Leistelle gemeldet worden. Es handelte sich um ein Haus mit vier Wohnungen und integrierter Garage. Beherzt rettete ein Anwohner mithilfe eines Gabelstaplers zwei Personen aus dem Dachgeschoss. Für den Vater mit seinem Sohn wäre möglicherweise sonst jede Hilfe zu spät gekommen. Vater und Sohn sind mittlerweile in einer Betriebswohnung der Spedition Eckert in Albbruck untergekommen. Die beiden bislang in dem zerstörten Gebäude wohnhaften Familien fanden auf eigene Initiative bei Verwandten und Bekannten Unterschlupf.

Bei dem Brand waren 80 Rettungskräfte im Einsatz. Die gesamte Feuerwehr Albbruck mit den Abteilungen Albbruck, Estelberg, Schachen und Unteralpfen war mit allen verfügbaren Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Laufenburg, die mit zwei Fahrzeugen und der Drehleiter am Einsatzort war. Angefordert wurden zudem der kreiseigene Einsatzleitwagen II mit neuer Drohne und der in Lauchringen stationierte Atemschutzgerätewagen. Kreisbrandmeister Thomas Santl, DRK Bereitschaft und DRK-Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort. Auch Bürgermeister Stefan Kaiser war sofort nach der Alarmierung von zu Hause an den Brandort geeilt.

Trotz aller Bemühungen musste Andreas Eckert mit ansehen, wie in Windeseile sein Elternhaus ein Raub der Flammen wurde. "Es ist unbegreiflich, wie rasch sich das Feuer entwickelte", sagte er. Er sei froh darüber, dass keine Menschen zu Schaden kamen und die umliegenden Gebäude zu keiner Zeit gefährdet gewesen seien. Um die Wasserversorgung über längere Zeit zu sichern, schafften Landwirte stundenlang mit ihren Traktoren und riesigen Jauchewagen von Albbruck her zusätzliches Löschwasser heran. Dieses wurde zur Unterstützung der Entnahme aus dem öffentlichen Netz in feuerwehreigene Wasserbottiche gefüllt und von dort als Spritzwasser verwendet.

Rasch war das Feuer unter Kontrolle. Die Brandbekämpfung erfolgte gleichzeitig von mehreren Seiten. Während des mehrstündigen Einsatzes versorgten Nachbarn spontan die Hilfskräfte mit heißen Getränken und Essen. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens gibt es bislang keine Angaben, eine genaue Untersuchung soll weitere Erkenntnisse bringen. Gegen 11.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.

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