Das diesjährige Birndorfer Estelbergfest gehört bereits der Geschichte an. Was alles an fünf Tagen, an denen allein 20 Kubikmeter Hackschnitzel verteilt werden mussten, an Infrastruktur aufgebaut wurde, ist wieder verschwunden und der Festplatz gehört wieder den Wanderern und Spaziergängern, die hier wieder ihre Fahrzeuge abstellen können.

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„Unser Fest war richtig schön. Fehlten am Samstag wegen dem Wetter die erwarteten Besuchermassen, so waren wir dennoch zufrieden“, sagte Präsident Lukas Ebner. „Ich habe in den letzten 72 Stunden alleine 52 davon auf dem Berg verbracht“, meinte er in seinem Resümee über die drei Festtage. Über 100 Helfer waren in 160 Arbeitsschichten im Einsatz.

Junggesellen-Präsident Lukas Ebner (rechts) freute sich über den guten Verlauf des diesjährigen Estelbergfestes, an dessen Handwerkerspielen die Feuerwehrabteilung Estelberg als Sieger hervorging.
Junggesellen-Präsident Lukas Ebner (rechts) freute sich über den guten Verlauf des diesjährigen Estelbergfestes, an dessen Handwerkerspielen die Feuerwehrabteilung Estelberg als Sieger hervorging. | Bild: Junggesellen Birndorf

Neu aufgelegte Handwerkerspiele kommen gut an

Absoluter Anziehungspunkt war am Montagabend wieder die im vergangenen Jahr wieder neu aufgelegten Handwerkerspiele. Nach Feierabend füllte sich der Festplatz auf dem die Mannschaftswettkämpfe stattfanden und die Guggemusik „Salpeterer Pressband“ Birkingen mit aller Kraft versuchte, den letztjährigen Titel zu verteidigen. Thomas Eckert als ehemaliger Junggeselle und Jonas Schlachter als Anwärter moderierten die Spiele bei denen auch die übrigen Mannschaften von der Feuerwehrabteilung Estelberg, Gartenbau Marder aus Buch und Holzbau Maise aus Unteralpfen von ihren Fans angefeuert wurden.

Ehe die Feuerwehrmänner schließlich den Sieg mit nach Hause nehmen konnten galt es, Gummistiefel möglichst weit zu werfen, Ski zu laufen, beim Tic-Tac-Toe mit fünf Feldern Punkte zu sammeln und drei Leute in einem Sack beim Sackhüpfen auf die Strecke zu schicken. Für die musikalische Unterhaltung hatte „Brooks“ – die Liveband vom Hochrhein gesorgt und mit ihrem vielseitigen Repertoire die Stimmung zum Abschluss des 41. Estelbergfestes nochmals richtig in die Höhe getrieben.