Tolle Resonanz hat die diesjährige Wanderwoche der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins gefunden. „Wir haben eindrucksvolle Wanderungen erlebt“, versicherte Vorsitzender Joachim Weidler im Rückblick auf den Aufenthalt in Bad Liebenzell. Immer wieder begleiteten verschiedene Wanderführer die Albbrucker Gäste.

Mit einer Tour der Nagold entlang und auf kühlen Waldwegen wurden zum Einstieg in die Wanderwoche mit einer Gehzeit von vier Stunden 13 Kilometer und eine Steigung von 200 Meter zurückgelegt. Tags darauf wurde der steile Anstieg mit 150 Höhenmetern mit einer grandiosen Weitsicht belohnt, ehe es durch die der Wuchtachschlucht ähnelnden Monbachschlucht ging und der Rückweg über den Kirchweg erfolgte. Nach fünf Stunden und einer Entfernung von 14 Kilometern war schließlich der Ausgangspunkt wieder erreicht.

Nicht nur dem Wandern und dem Aufenthalt in der Natur diente der Aufenthalt, sondern auch der Erkundung besonderer Plätze. So wurde nach einer dreistündigen Halbtageswanderung in Zavelstein mit acht Kilometern der damals in Betrieb befindliche Köhlermeiler besichtigt.

Bei dem abwechslungsreichen Programm war für jeden der Wanderfreunde etwas dabei. So wurde die Marzipan- und Schokoladenmanufaktur in Bad Liebenzell besucht und mit der Wanderung durchs Kollbachtal nach Hiersau dort die eindrucksvolle Klosteranlage besichtigt.

„Interessant und lehrreich war die Besichtigung vom Apothektergarten“, versicherte Joachim Weidler. Dabei hätten die Besucher durch Friedrich Böckle auch so manche giftige Pflanze kennen gelernt. In Begleitung von Werner Eckert, dem neuen Mitglied der Albbrucker Ortsgruppe, ging es auf den Weißtannen-Waldpfad in Schömburg zu zwölf Stationen.