Kriminell war, was sich auf der Theaterbühne in der Unteralpfener Leiterbachhalle abspielte. Sensationell, was die Akteure des Unteralpfener Musikvereins mit großem Engagement in Szene gesetzt haben und mit ihrem Spiel das Publikum begeistert haben. Auch Daniel Ebner, der Vorsitzende des Musikvereins, freute sich, wieder viele Besucher begrüßen zu können. Gespielt wurde der Dreiakter „Frauenpension – aus Versehen Mord“, eine Kriminalkomödie von Jennifer Hülser. Regie führten Ingrid Baumgartner und Sandra Ebner.

Die Beiden führen etwas im Schilde: Agathe und Henriette (Alexandra Maise und Miriam Schwarz, von links), die in der Frauenpension „Zum fröhlichen Weibe“ Regie führen.
Die Beiden führen etwas im Schilde: Agathe und Henriette (Alexandra Maise und Miriam Schwarz, von links), die in der Frauenpension „Zum fröhlichen Weibe“ Regie führen. | Bild: Manfred Dinort

Die Handlung: Hausherrin Agathe (Alexandra Maise), Besitzerin einer kleinen Frauenpension, experimentiert gerne mit diversen Kräutern. Weil sie ihrem Verlobten Erik (Franz Vogler) einen Denkzettel verpassen möchte, mixt sie ihm einen speziellen Drink. Doch das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: Die Dosis ist zu hoch, Erik geht zu Boden, ein Mord ist aus Versehen passiert. Das Dilemma ist groß, die Leiche muss schnell, aber möglichst unauffällig verschwinden, bevor die Hausgäste eintreffen.

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Henriette (Miriam Schwarz), Agathes Freundin und die gute Seele des Hauses, versucht, ihrer Freundin zu helfen und den Mord zu vertuschen. Nur dumm, dass die Leiche immer wieder verschwindet. Im Hotel geht es jetzt drunter und drüber. Die Hotelgäste merken bald, dass es in dem Hause nicht mit rechten Dingen zugeht und schalten die Polizei ein. Die beiden Beamten (Franz Leber und Klaus Reinhard) mischen nun in dem großen Durcheinander mit, bis die Leiche gar nicht mehr so tot ist, wie es zunächst den Anschein hatte.

Mit von der Partie ist Amalie von Holdernhausen (Ingrid Bühler), eine allein reisende „Schwarze Witwe“, die einiges auf dem Kerbholz hat. Zu den Gästen zählen auch die Freundinnen Margerit (Margret Maier) und Frieda (Bettina Leber), Mitglieder eines Kegelclubs, die nicht nur das Kegeln, sondern auch das Bechern meisterlich beherrschen. Am Ende geht die Geschichte aber glimpflich aus und alle kommen nochmals mit einem blauen Auge davon. Nur nicht Amalie, die in Handschellen abgeführt wird.