Im Rathaus gibt es am 27. September einen Informationsabend über einen Förderverein für das Albbrucker Schwimmbad. Nachdem sich ein Projektteam zusammengefunden hat und erste Personen bereits ihre Mitgliedschaft signalisiert haben, soll dieser schließlich in der Gründungsversammlung am 18. Oktober aus der Taufe gehoben werden.

Verschiedene andere Fördervereine in der Gemeinde sind gut angelaufen und seither zeigt sich immer wieder, dass deren Mitglieder sich mit den ausgesuchten Projekten identifizieren, sich nach ihren Möglichkeiten engagieren und deren Belange nach außen tragen. Deshalb regte Bürgermeister Stefan Kaiser die Gründung des Fördervereins für das Albbrucker Freibad an. „Hier gilt es nicht, wie vielfach in anderen Gemeinden erlebbar, möglichen negativen Absichten entgegenzusteueren, sondern den Bürgern die Möglichkeit zu bieten, das Schwimmbad zu ihrem ‚eigenen’ zu machen.“

Alljährlich werden im gesamten Areal Maßnahmen vorgenommen, um den Badebetrieb zu verbessern und den Badegästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Sie schätzen die mehr als 1000 Quadratmeter Wasserfläche, die 25 Meter langen Bahnen, die zwei 46 Meter langen Rutschen, das separate Sprungbecken mit den ein, drei und fünf Meter hohen Sprungmöglichkeiten, das Nichtschwimmer- und Kleinkinderbecken. Jährlich werden Schwimmkurse angeboten und am Kiosk können sich die Besucher erfrischen und stärken.

Das Schwimmbad dient der Naherholung und Gesundheit, wird von Touristen als Attraktion angenommen und gehört zum Freizeitangebot in der Gemeinde. Deshalb soll es auch in Zeiten erhalten werden, in denen die Steuereinnahmen nicht so gut fließen wie derzeit. Dafür soll der Förderverein gegründet werden. Dessen Ziel ist es, sich langfristig für das Schwimmbad einzusetzen, die Schwimmmeister zu unterstützen und sich möglicherweise handwerklich einzusetzen.

Auskünfte gibt es beim Projektteam Alois Frommherz per E-Mail (agfromm.rickenbach@de) oder bei Herbert Müller per E-Mail (mueller-albbruck@t-online.de).