Die Albbrucker Imker ziehen positive Bilanz und ehren langjährige Mitglieder. Alfons Leber erhält für 50-jährige Mitgliedschaft die Ehrenurkunde des Landesverbands. Helmut Rotzinger wird für sein Engagement als Schriftführer mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

In der Hauptversammlung des Albbrucker Imkervereins überreichte Vorsitzender Wolfgang Ebner die Ehrenurkunde des Landesverbands an Alfons Leber für 50-jährige Mitgliedschaft. Für 20-jährige Vereinstreue wurde Helmut Rotzinger mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Sein Engagement als Schriftführer über 17 Jahre hinweg wurde außerdem mit der Ernennung zum Ehrenmitglied gewürdigt. "Im Imkerverein habe ich richtig gute Kameraden gefunden", versicherte Helmut Rotzinger, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten zur Verfügung stellte. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Thomas Welte. Neue Kassenprüferin ist Kathrin Tröndle. Außerordentlich gut verlaufen ist das vergangene Honigjahr. Die verstärkt auf Fichten und Weißtannen aufgetretene Honiglaus "Lectanie" habe für eine schmackhafte Mischung des Honigs gesorgt. Derzeit zählt der Imkerverein nach einem Abgang 38 Aktive, die 321 Bienenvölker betreuen. Im Januar startete ein Anfängerkurs mit 15 Teilnehmern. "Bis zum Abschluss im Herbst sollen für die Teilnehmer alle Arbeiten innerhalb eines Bienenjahres vermittelt werden", versicherte Wolfgang Ebner. Er ist zuversichtlich, dass mit den künftigen Imkern auch die Zahl der Vereinsmitglieder steigen wird. Gut angenommen wurden die monatlichen Imkerfrühschoppen, die im Sommer als Dämmerschoppen an verschiedenen Bienenständen durchgeführt wurden. "Eine lehrreiche Sache", so Wolfgang Ebner.

Die Imker werden wieder an der Albbrucker Ferienmaus teilnehmen. Eine Waldtrachtbeobachtung wird gemeinsam mit einem Familientag stattfinden, und auch beim Albbrucker Dorffest und Weihnachtsmarkt will man wieder dabei sein. Dies sei auch notwendig, um das erforderliche Geld in die Vereinskasse zu spülen, so Kassiererin Simone Bayer. Führte der Ausflug 2017 zu einem Bieneninstitut bei Bern, soll heuer ein landwirtschaftlicher Betrieb im Schwarzwald besucht werden.