Badewetter mit Temperaturen, wie sie vielfach nur aus südlichen Urlaubsorten bekannt sind, waren den Freiluft liebenden Menschen in der jüngsten Zeit beschieden. Schon früh am Morgen kletterten die Werte nach oben und auch in den Abendstunden wurde der Wunsch nach Abkühlung kaum erfüllt. Für viele Menschen aus der Region brachte der Besuch im Albbrucker Freibad die entsprechende Erholung. Ob sich dies allerdings am Ende der Saison positiv auf die Besucherzahlen auswirken wird, weiß auch Betriebsleiter Sebastian Gleichauf heute noch nicht abzuschätzen.

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Momentan habe man bislang mit den 41 500 Badegästen exakt gleich viele gezählt wie im Vorjahr. Um den Gleichstand fortsetzen zu können, müssen in der neuen Woche immerhin 10 000 weitere Badegäste kommen. Ob dies so sein wird, hänge von der Wetterlage ab, erklärte Sebastian Gleichauf, der keine Wetterprognose bis Anfang August wagte. „Der Start der diesjährigen Saison war einfach schlecht.“ Noch nie habe der Badebetrieb so spät angefangen wie in diesem Jahr: am 18. Mai. Zu dem fehlenden halben Monat kommt noch die Tatsache hinzu, dass im gesamten Mai lediglich 1030 Personen registriert wurden. Schlechter war nur der Mai 2013 mit 553 Badegästen. 2017 waren 8500 Besucher bereits im ersten Monat gekommen und im Jahr darauf 7500. Alle Rekorde schlug das Jahr 1989 mit 17 000 Badbesuchern im Mai.

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Der Blick auf die vergangenen heißen Tage sei dabei trügerisch. Es fehlen, so der Badbetriebsleiter, die gut frequentierten Sonntage, die mit 50, 120, 860, 275 und 700 Badegästen keinesfalls rekordverdächtig gewesen seien. Eine Ausnahme brachte der 30. Juni als der bislang beste diesjährige Sonntag mit 2300 Badegästen und nach Meinung von Sebastian Gleichauf voraussichtlich auch der beste der Saison. Obwohl er feststellen musste, dass auswärtige Schulklassen vielfach einen hohen Anteil an Nichtschwimmern mitbringen, ist er mit Blick auf die Teilnehmerzahlen der bereits beendeten, laufenden und noch geplanten Schwimmkurse sehr optimistisch, dass sich diese Situation wieder verbessern wird. Immerhin werden bis zum Saisonende im Albbrucker Freibad wieder 50 Kinder das „Seepferdchen“ erreicht haben.

Wenn am Ende die Zahlen auch die Bilanz bestimmen, so ist Sebastian Gleichauf doch am wichtigsten, dass die Saison gut und ohne schwerwiegende Vorkommnisse zu Ende geht. Zudem sei es immer gut, zu wissen, dass die Untersuchungen der Behörde und des beauftragten Labors keinerlei Grund zu Beanstandungen geben.