Der Kapitalbestand der Albbrucker Bürgerstiftung liegt aktuell bei 612 999 Euro. Die Stiftung setzt sich für eine nachhaltige, sozial gerechte, ökologisch wie ökonomisch ausgewogene Entwicklung der Gemeinde Albbruck ein. Das ursprüngliche Stammkapital hatte bei der Gründung der Stiftung vor acht Jahren 139 955 Euro betragen. Die Zuwächse ergaben sich dank namhafter Spenden.

Zuschuss für Projekte

Rechner Josef Knobel berichtete von einer Spende des Brideglubs in Höhe von 200 Euro, die an die Tagespflegeeinrichtung der Caritas weiter geleitet wurde. War in der vergangenen Sitzung eine finanzielle Unterstützung des Spielplatzbaus in Unteralpfen mit 1500 Euro entschieden worden, so war man sich jetzt einig, das für den Kleinkindbereich im Schwimmbad mit Kosten von 25 000 Euro angeschaffte Sonnensegel mit 1000 Euro zu bezuschussen.

Auszeichnung für nachhaltige Projekte

Ein weiteres Thema war die mögliche Einführung eines Bürgerpreises, was allerdings in den Einzelheiten noch weiter festgelegt und voraussichtlich in der Hauptversammlung am 29. Januar 2019 vorgestellt werden soll. Ziel sei es, die Bürger zur Gründung von Projekten oder Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung zu motivieren. Vorstellbar wäre es, diese Auszeichnung durch Firmenpatenschaften zu finanzieren. Michael Kempf berichtete über den Stand der neuen Internetseite und die vorbereitenden Arbeiten für die aktuelle Broschüre. Nachdem es voraussichtlich in der Hauptversammlung zu personellen Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat kommen wird, soll der Druck der neuen Stiftungsbroschüre erst im Frühjahr 2019 erfolgen.