Albbruck Die Alb Gaischter pflegen ihre schaurigen Traditionen

Die Alb Gaischter versammeln sich zum Albaufstieg mit anschließendem Treffen der Hexe. Gäste strömen ins Festzelt und feiern den Fasnachtsauftakt mit.

Richtige Narren lassen sich auch nicht vom ungünstigsten Wetter abhalten, auf der Straße ihren Schabernack zu treiben. Trotz heftigem Nass von oben hielten die Albbrucker Alb Gaischter an ihrer Tradition zum Fastnachtsauftakt fest. Den Albaufstieg verfolgten kaum Zuschauer, deren Zahl sich im Laufe der Zeit im Festzelt aber wesentlich erhöhte, was den Abend zu einem vollen Erfolg werden ließ.

Kleine und große Alb Gaischter hatten ihr Sommerlager verlassen und zogen gemeinsam mit brennenden Fackeln von Westen her aus der Dunkelheit auf den Rathausplatz. Dort wurden sie, der Sage entsprechend, von der ebenfalls im Wald ihr Unwesen treibenden Hexe empfangen. Unter dem Kessel mit dem magischen Hexentrunk loderte das Feuer, das diesmal auch als Wärmequelle gerne angenommen wurde. Rasch verbreitete sich bereits vor dem Festzelt der fastnächtliche Bazillus unter den Narren, dessen Heftigkeit sich bis Aschermittwoch am 14. Februar weiter steigern wird. Unter ihnen waren auch die sich in diesem Jahr neu formierte Gruppe Iburger Teufelsknechte aus Buch. Für die Unterhaltung sorgte DJ Stutzi, bis die Hinterbachsürpfler aus Dangstetten mit ihrem lautstarken Auftritt das Narrenvolk und die vielen Gäste unterhielten.

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