Albbruck Der SV Albbruck hat gut lachen: Er hat seinen Kunstrasen vollständig abbezahlt

Der SV Albbruck ist nach seinem Kunstrasenbau nun wieder schuldenfrei. Trotz vieler Verletzungen von Spielern können beide Mannschaften gehalten werden.

309 Mitglieder zählt der SV Albbruck, für den das vergangene Jahr mit der Einweihung des Kunstrasenplatzes ein ganz Besonderes war. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Vorsitzende Christian Kasper in seinem Lob an den Kassierer Michael Kuder verkünden konnte: "Der Kunstrasenplatz ist bezahlt und der Verein ist schuldenfrei. Von den dem Verein auferlegten 100 000 Euro wurden 34 000 Euro an Eigenleistungen und -mitteln erbracht und Dank der vielen Spender schließlich die fälligen 66 000 Euro zum Jahresende 2016 an die Gemeinde zurückbezahlt."

Der vor zwei Jahren für die Dauer von drei Jahren zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes beschlossene Solizuschlag auf die Getränke wurde daher mit sofortiger Wirkung zurückgenommen. Die für diese Zeit angesetzte Beitragserhöhung um 10 Euro pro Mitglied wurde bereits vorzeitig aufgehoben. Hinter allen positiven Entwicklungen, sei es im sportlichen oder im strukturellen Bereich, stehe immer ein gut funktionierendes Team.

Die Jugendarbeit bilde das gute Fundament für die Zukunft des Albbrucker Fußballs, Die Alten Herren seien die Integrationsfiguren und das Rückgrat im Verein. "76 Prozent der Vorstandsposten sind Alte Herren", sagte Kasper mit Blick auf seine Kollegen. Die Arbeiten auf dem Platz sowie die Pflege der Anlagen und des Gebäudes seien bis an die Schmerzgrenze gegangen, so Kasper in seinem Dank an Sigi Schwirzenbeck. Unübersehbar sei der Einsatz von Benny Bächle, der allein an 50 Tagen und mit seinem Wirteteam an weiteren 35 Wochenendtagen im Einsatz war.

Vorstandsmitglied Jürgen Rotzinger, bislang für den Bereich Sport zuständig, lobte den Einsatz von Trainer Rainer "Molli" Jehle, der sich nach sechs Jahren eine Auszeit gönnt. Dieser sprach von einem Katastrophenjahr. Trotz überdurchschnittlicher Verletzungen sei es gelungen, beide Mannschaften halten zu können. "Der Zusammenhalt untereinander war beispielhaft und der Charakter genial", so der scheidende Trainer.

Ihm folgt das Trainerteam Jürgen Rotzinger und Markus Jehle in der ersten Mannschaft, die durch sechs Mann verstärkt wird, wovon drei aus der eigenen Jugend kommen. Oliver Schulz und Frank Pecoraro trainieren künftig die zweite Mannschaft. Jürgen Haselwander lobte die AH-Spielgemeinschaft mit Schachen. Insgesamt zähle man 53, allerdings größtenteils passive Mitglieder von 29 bis 84 Jahre. Am 15. Juli steht die AH-Dorfmeisterschaft auf dem neuen Platz in Buch an.

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