In den Abteilungen der Albbrucker Feuerwehr brachten die Wahlen personelle Veränderungen. Weiterhin im Amt ist Kommandant Matthias Pöthke, der nach einem Jahrzehnt weitere fünf Jahre einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde.

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Zehn Jahre an der Spitze von heute vier Abteilungen mit insgesamt 133 Aktiven, 40 Mann in der Altersabteilung sowie 47 Kindern und Jugendlichen zu stehen, war für den engagierten Kommandanten Anlass, Rückschau zu halten auf die Veränderungen und Entwicklung in der Wehr und die gemeinsame Zeit mit seinem bisherigen Stellvertreter Boris Zepf. „Ich bin sehr froh, dass die Zahl der Aktiven trotz Austritten oder Übertritt zu den Senioren stabil gehalten werden konnte.“ Dazu tragen auch die sieben Mitglieder bei, die bei der Hauptversammlung neu aufgenommen werden konnten. 505 Einsätze unterschiedlichsten Ausmaßes waren in dem vergangenen Jahrzehnt zu bewältigen.

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Mit der neugegründeten Abteilung Estelberg, in der Buch, Birndorf und Birkingen zusammengefunden haben, hatte sich ab 2011 die Zahl der Abteilungen mit heute Albbruck, Estelberg, Schachen und Unteralpfen reduziert. Ein Jahr später wurde Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Birndorf gefeiert. Nach dem Einzug 2013 wurde ein Jahr später hier ein neues Feuerwehrfahrzeug in Dienst gestellt.

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„Mit dem Verlust der Papierfabrik und dem damit verbundenen Wegfall der Betriebsfeuerwehr, wurde bei uns die Tagesbereitschaft plötzlich zu einem ernst zu nehmenden Thema“, so Pöthke. Das Verständnis der Arbeitgeber, die bei Alarmeinsätzen problemlos ihre Mitarbeiter freistellen, sei nicht hoch genug einzuschätzen. Ebenso werde immer wieder deutlich, wie wichtig es ist, dass sich auswärtige Arbeitnehmer tagsüber bei Einsätzen einklinken. Eine wesentliche Entlastung für die Kameraden habe die Einführung des aus den eigenen Reihen kommenden hauptberuflichen Gerätewarts gebracht.

Der Ausblick

Kommandant Matthias Pöthke setzte sich auch für die gesteigerte Eigenverantwortung in den Abteilungen und vorm allem auch ein gutes Miteinander ein. So werde das geplante Feuerwehrgerätehaus in Schachen zur Stärkung der Abteilung beitragen und eine Veränderung der räumlichen Verhältnisse den Kameraden in Unteralpfen entgegenkommen. Entsprechend dem Brandschutzbedarfsplan, der den Kommandanten ebenso wie die Gemeinde Albbruck in den kommenden Jahren weiter begleiten wird, werde es zur Freude der Kameraden durch weitere Fahrzeuge zu einer Ergänzung des Bestandes kommen.

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