In der Jugendversammlung vom SV Albbruck wurde Christian Hilpert zum neuen Jugendleiter gewählt. Er tritt in die Fußstapfen seine Vorgängers und sieht darin eine echte Herausforderung für sich selbst. Bernd Böhler, der die letzten vier Jahre an der Spitze der Vereinsjugend des SVA die Nachwuchsarbeit geprägt hat, steht dem Verein weiterhin als stellvertretender Jugendleiter zu Verfügung, nach dem Reinhold Dengler diesen Posten aufgegeben hat.

Viel Lob für scheidenden Jugendleiter

Der scheidende Jugendleiter hatte in einer Zeit als die Mitgliederzahlen sich rückwärts entwickelt hatten, den Vorsitz übernommen und einen Wandlungsprozess einleiten können. Waren es im März 2015 146 Mitglieder so werden heute 173 Jugendliche von den Bambinis bis zur A-Jugend gezählt. Vor allem auch sein Zusammenwirken mit Trainern und Betreuern und den in der SG Albbruck involvierten Vereinen SV Buch und FC Schachen sei vorbildlich gewesen, versicherte der SVA Vorsitzende Christian Kasper. „Wo ein Böhler ist, ist auch ein Weg“, sei immer sein Motto gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Vor allem der Jugend-Codex hatte in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung gewonnen und über den Sport hinaus bei den Jugendlichen gewirkt. Bernd Böhler apellierte in seinem letzten Rückblick an die Spieler wie auch Trainer und Betreuer, klare Ziele zu definieren: „Es gilt, Willensstärke an den Tag zu legen und diese auch anderen zu vermitteln.“

Das könnte Sie auch interessieren

Wichtig war auch im Vorjahr das Engagement der Jugendlichen im Gesamtverein und in der Gemeinde. Nicht zuletzt bei der Dorfputzede sei man die größte Gruppe gewesen. Unterschiedliche Leistungen hatten die einzelnen Jugendteams im letzten Jahr gezeigt. Christian Hilpert hofft, dass die Mitgliederzahlen in den unteren Jahrgängen sich auch bis in die älteren Mannschaften fortsetzen. Aus ihrer bisherigen Verantwortung als Jugendtrainer und Betreuer wurden Reinhold Dengler, Eva Gantert, Ylmaz Dokukardes, Patrick Berger und Dieter Kaiser verabschiedet, in der Hoffnung, dass diese Posten bald wieder neu besetzt werden können. Dabei ging der Aufruf speziell auch an die Eltern, sich mehr zu engagieren, Präsenz bei den Spielen zu zeigen und sich in die Vereinsarbeit einzuklinken.