In den zurückliegenden Jahren hat die Bürgerstiftung Albbruck zahlreiche zweckgebundene Spenden weitergereicht und verschiedene Projekte unterstützt. „Wir würden uns gerne noch stärker engagieren, doch sind uns allein durch die momentan sehr geringen Zinserträge die Hände gebunden“, versicherte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Behringer in der gemeinsamen Sitzung von Stiftungsrat und -vorstand. In dem 611 518 Euro hohen Kapitalbestand befindet sich neben dem freien Kapital von 4470 Euro auch der Zweckgebundene Betrag in Höhe von 1000 Euro.

In seinem Rückblick schilderte Hans-Peter Behringer die Aktivitäten vom ersten Halbjahr. Die vom Bridgeclub erhaltenen 200 Euro waren wunschgemäß an die Caritas-Tagespflegeeinrichtung übergeben worden. In einem Gespräch mit anderen Stiftungen seien Möglichkeiten der gegenseitigen Zusammenarbeit besprochen worden.

Jährlich wiederholt werden soll ein Informationsbrief an das Stiftungsforum. Das den Kleinkindbereich überspannende Sonnensegel im Schwimmbad war mit 1000 Euro gefördert worden. Nach den von Kassier Josef Knobel vorgetragenen Zahlen entschied die Versammlung, das Blasorchester Albbruck bei der Beschaffung neuer Uniformen mit 500 Euro zu unterstützen. Darin sah man die Förderung eines nachhaltigen Projektes.

Bewerben für den Bürgerpreis

Und um genau solche wird es auch beim geplanten Bürgerpreis gehen. Grundsätzlich kann sich jede gemeinnützige Körperschaft, Verein und Vereinigung mit Sitz in Albbruck und überwiegend Mitgliedern aus der Gemeinde, sowie gemeinnützige Fördergemeinschaften und Fördervereine bewerben.

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Dabei muss es sich um neue in der Gemeinde Albbruck zu realisierenden Projekte handeln, die nachhaltig angelegt sind. Hierfür ist ein Zeitfenster vom 1. April 2020 bis 31. März 2021 vorgesehen. Maximal 2000 Euro an Fördersumme sollen ausbezahlt werden. Anfang kommenden Jahres soll aus Mitgliedern von Stiftungsrat und -vorstand ein Auswahlgremium gebildet werden.