Albbruck Blasorchester Albbruck spielt märchenhaftes Kirchenkonzert

Bereits zum 42. Mal in jährlicher Reihenfolge nahm das Blasorchester Albbruck die Besucher des Kirchenkonzert mit in den Reigen seiner musikalischen Höhepunkte. Der Abend ist dem verstorbenem Pfarrer Häusle gewidmet.

Hierzu hieß Pfarrer Klaus Fietz als Hausherr die Besucher im voll besetzten Gotteshaus willkommen. Ihm war es ein Anliegen, dass das diesjährige Konzert dem in diesem Jahr verstorbenen ehemaligen Albbrucker Pfarrer Norbert Häusle gewidmet wurde. Aus Dankbarkeit erinnerte man sich an diesem Abend an ihn, der während seiner Albbrucker Zeit zu den Mitinitiatoren der Kirchenkonzerte gehörte.

Dirigent Ekkehard Heinrich hatte ein anspruchsvolles aber gleichzeitig unterhaltsames Programm ausgewählt. Dennoch wird er aus beruflichen Gründen künftig jeweils zum Kirchenkonzert den Taktstock an Thomas Zumsteg weitergeben, der im letzten Jahr bereits seine Feuertaufe bestanden hat.

Zusammen mit dem Blasorchester Albbruck, das sich erneut um junge Musiker vergrößert hatte nahm er das Publikum mit in die Welt der Märchen, Mythen und Sagen. Eröffnet mit „Wonderful Invention“, in Anlehnung an bekannte Musik aus der Barockzeit war das musikalische Erlebnis mit Stücken ausgefüllt, die wunderbar in die vorweihnachtliche Zeit passten. In unterschiedlicher Reihenfolge standen immer wieder die einzelnen Register im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens. Waren es mit „Prologue“, „Belle“, „Something there“ und „Beauty and the Beast“ vier Stücke aus dem bekannten Disney Film, so stand die Solistin Irene Hofmann in dem Stück „Hijo de la Luna“ im Mittelpunkt. Mit ihrer ausgezeichneten Stimme ließ sie die Konzertbesucher an der zuvor von Martina Dehmel, die durch das Programm führte, an Legende vom „Kind des Mondes“ teilhaben.

Nicht nur Gastmusiker von der anderen Rheinseite, sondern auch die Notenspende der Musikgesellschaft Schwaderloch für das Stück „Diogenes“ unterstrichen die guten Kontakte zu den Musikern in der schweizer Nachbarschaft. Nach dem in drei Sätz-en durch den Komponisten „Jakob de Haan“ beschriebenen und musikalisch großartig vom Blasorchester Albbruck interpretierten Leben des Philosophen aus Senope, der 400 vor Christus lebte, kam es zur Neuauflage von „The Phantom of the Opera“. Für das Stück aus der Feder von Andrew Lloyd Webber hatte sich bereits vor 20 Jahren der Ehrendirigent Richard Blatter schon einmal entschieden. Damals war auch der kürzlich verstorbene Musikkamerad Werner Hofmann dabei, der über 60 Jahre dem Verein die Treue gehalten hatte und dem das letzte Stück des diesjährigen Kirchenkonzerts gewidmet war.

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