Das Blasorchester Albbruck feiert in diesem Jahr sein 160-jähriges Bestehen. Und die Gemeindehalle war beim Jubiläumskonzert proppevoll. Zu den Akteuren des Abends zählten neben den Gastgebern auch der Musikverein Dogern und das Jugendorchester Albbruck-Dogern. Die beiden Nachbarvereine sind mit langjährigen Kontakten mit einander verbunden. "Viele Aktive haben gemeinsam in der Jugendmusik gespielt, Albbrucker Musiker spielen in Dogern und umgekehrt", versicherte Vereinsvorsitzender Andreas Wieser. Auch zu anderen Vereinen bestünden sehr gute Beziehungen. So kümmerten sich an diesem Abend um das Wohl der Gäste die Mitglieder vom Musikverein Oberwihl, vom Gesangverein Albbruck und von der Musikgesellschaft Schwaderloch, ihrerseits bei ihrem Traditionsfest auf die Unterstützung der Albbrucker Musiker rechnen kann.

Ohne spürbares Lampenfieber aber umso größerer musikalischer Begeisterung eröffneten die Nachwuchsmusiker, unter der Leitung von Katja Strittmatter und Peter Sperling, den Konzertabend. Mit ihren Hinweisen auf kraftvolle Melodien, flotte Rhythmen und den Auftritten verschiedener Solisten führten Daniela Martini und Lena Hügle durch das abwechslungsreiche Programm. Dabei gaben sie auch so manche Anekdote aus dem Vereinsleben zum Besten. So wurde dem Publikum auch nicht der Ausgang einer Wette mit den Alb Gaischtern vorenthalten, bei dem das Blasorchester als Verlierer den Bunten Abend 2018 mit dem Narrenmarsch eröffnen muss. Mit "By the Rivers of Babylon" und dem Solisten Sigi Matt (Klarinette) wurde das Publikum an die Flüsse der Stadt Babylon mitgenommen, mit "Batman" in eine ganz andere Welt mitgenommen.

Mit dem musikalischen Höhepunkt "Around the World in 80 Days", der musikalischen Beschreibung des Filminhalts hatte Dirigent Ekkehard Heinrich besondere Akzente gesetzt, die den Gästen die Reise rund um den Globus eindrücklich vermittelten. Nach der Polka "Von Freund zu Freund" und einer Zugabe nahm Birgit Trinkl den Taktstock in die Hand. Für sie war es das letzte Konzert mit dem Musikverein Dogern. Umso eindrücklicher empfand sie die enorme Besucherkulisse, die sie bei ihrem musikalischen Abschied zusammen mit ihren Musikern mit einer bunten musikalischen Vielfalt beglückte. Vom musikalischen Feuerwerk "Sparks of Fire" reichte die Programmauswahl über "Gabriellas Sang" und "Flashing Winds" zu "Phil Collins Live" und am Ende zu dem Medley "80er KVLT(tour)".