Den musikalischen Frühling erlebten die Besucher des Frühjahrskonzerts in der Albbrucker Gemeindehalle. Langjährige persönliche Kontakte zwischen dem Blasorchester Albbruck und dem Musikverein Rheinheim waren jetzt durch das Doppelkonzert auch auf der Bühne sichtbar geworden. Beide Vereine boten dem Publikum ein breites Spektrum ihres musikalischen Könnens.

Eröffnet wurde der Konzertabend mit dem Auftritt der Jugendmusik Albbruck-Dogern. Gut aufgestellt verstanden es die Jungen und Mädchen schon mit ihren lockeren Ansagen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In besonderem Maß war dies Katja Strittmatter, Sophie Hüner und Jelena Machajeweski gelungen, die neben dem erfahrenen Dirigenten Ekkehard Heinrich den Taktstock übernommen hatten.

Schon bei dem Marsch „Die Sonne geht auf“ nahm der Musikverein Rheinheim unter der Leitung von Ralf Hoffarth das Publikum mit auf die musikalische Reise durch die Welt der Blasmusik. Dazu steuerte Christine Küpfer zu allen Stationen heitere Bemerkungen bei. Nach „Slavonicka Polka“ vermittelten die Akteure auf der Bühne ihrem Publikum mit dem Walzer „Espana“ und Kastaniettenklängen das iberische Flair, ehe die reichhaltigen Blüten in dem bunten Melodienstrauß aus den USA, mit „Pata Pata“ aus Südafrika und dem „Bahia Blues“ aus Brasilien folgten. Nach bekannten Filmmelodie „Gonna Fly Now“ sollte die musikalische Reise mit „Route 66“ offiziell enden. Doch erst nach mehreren Zugaben konnte sich der Musikverein Rheinheim in die Reihen der Zuhörer zurückziehen.

Mit „Utopia“ aus der Feder des zeitgenössischen Komponisten Jacob de Haan eröffnete das Blasorchester Albbruck den zweiten Programmtei,l bei dem Martina Dehmel die Ansage übernahm und dem Publikum so manch heitere Vereinsinternas verraten hat. Dirigent Ekkehard Heinrich hatte sich nach dem poppigen „Gilbert O Sullivan“ mit dem „Dä Wänteleschieber“ für eine ganz andere Stilrichtung entschieden. Ursprünglich mit dem „Schwyzer Örgele“ gespielt, interpretierte das Blasorchester auf seine Weise das von Jakob Farner arrangierte Stück.

Hotel California

Nach „Everything I do“, der bekannten Filmmusik von „Robin Hood“, wurden die Besucher zum offiziellen Programmende mit dem beeindruckenden Hit der US-amerikanischen Band "Eagles" in das „Hotel California“ mitgenommen und in die Welt der „Blumenkinder“ der 1970-er Jahre entführt. Mit mehreren Zugaben verabschiedete sich das Blasorchester von den Zuhörern.

 

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