Zum 39. Mal fand im Sandgrubengelände in Schachen das große Auto-Cross-Rennen statt. Mit 208 Fahrern und Fahrerinnen ging exakt die gleiche Anzahl an Motorsportbegeisterten auf die Piste wie im vergangenen Jahr. Beim Stock-Car-Club Albbruck, dem Ausrichter des jährlich wiederkehrenden Rennspektakels, war man mit dem Verlauf der beiden Renntage sehr zufrieden. Vereinsvorsitzender Carlos Groß sprach von idealen Bedingungen für die Fahrer und sehr guten Besucherzahlen. „Trotz des kühlen und mitunter regnerischen Wetters am Samstag kamen bereits am ersten Renntag erstaunlich viele Besucher.“

Zwischen den verschiedenen Läufen in der Sandgbrube warteten und pflegten die Piloten ihre Fahrzeuge bis zum Neustart.
Zwischen den verschiedenen Läufen in der Sandgbrube warteten und pflegten die Piloten ihre Fahrzeuge bis zum Neustart.

Ihnen boten auch die Akteure hinter dem Steuer spannende Augenblicke. Dabei sorgte der eine oder andere Überschlag für den entsprechenden Nervenkitzel, der durchweg für die Piloten glimpflich ausging. Fahrerisches Können der erfahrenen Rennteilnehmer konkurrierte mit dem Ehrgeiz der Jungspunde, die auf der Piste in Schachen noch so manches Lehrgeld bezahlen mussten. Dabei hatten die beiden Rennleiter Peter Lüttin und Dominik Nikolaus ein wachsames Auge auf das Renngeschehen, während dem auch der eine oder andere Abbruch und spätere Neustart den Zeitplan durcheinander zu bringen drohte. Regeln waren genau einzuhalten und ein faires Verhalten an den Tag zu legen.

Das könnte Sie auch interessieren
Immer wieder mussten Fahrzeuge am Haken von der Strecke geholt werden
Immer wieder mussten Fahrzeuge am Haken von der Strecke geholt werden


Längst nicht jeder Fahrer erwischte die Ideallinie. Schon kurz nach dem Start kam es in allen Klassen in der Spitzkehre zum ersten Gerangel. Wer hier die Nase vorne hatte, setzte sich in der Regel auch bis zum Ende durch. In insgesamt 14 Klassen sammelten die Rennteilnehmer Punkte für die Wertung im Drei-Nationen Cup. Selbst die Jugendklassen der Zwölf- bis 16-Jährigen und der 16- bis 18-Jährigen taten diese den übrigen gleich.

Erstmals wieder seit mehreren Jahren gingen die VW-Käfer als Sonderklasse beim Schachener Auto-Cross-Rennen an den Start.
Erstmals wieder seit mehreren Jahren gingen die VW-Käfer als Sonderklasse beim Schachener Auto-Cross-Rennen an den Start.

Mit dem Start der Sonderklasse 1 VW Käfer bis 1600 ccm war ein Stück Nostalgie zurückgekehrt. Zur Freude der Veranstalter waren insgesamt sieben Besitzer aus Villingen-Schwenningen, Bad Dürheim und Dauchingen und drei Schweizer Konkurrenten mit ihrem Heiligsblechle am Start.

Neben dem vielköpfigen Team in der Zeitnahme waren über 200 weitere Helfer als Streckenposten, im Sicherheitsdienst von Feuerwehr und DRK , dem Abschleppdienst, als Einweiser und im gastronomischen Bereich im Einsatz.