Große Summen investiert die Gemeinde Albbruck derzeit in die Gebäude- und Straßensanierung, in die Erschließung neuer Baugebiete, in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung und in den Breitbandausbau.

  • Hallensanierung: Auf Hochtouren laufen gegenwärtig die Sanierungsarbeiten an der Halle Unteralpfen, die seit über einem Jahr andauern. Ziel ist, die Arbeiten bis zum Saufest des Musikvereins, also bis Mitte September, zum Abschluss zu bringen. Bisher wurden rund 1,6 Millionen Euro investiert. Dank hoher Landeszuschüsse aus dem ELR-Programm konnte die Halle, so Bürgermeister Stefan Kaiser, einer großzügigen Sanierung unterzogen werden. Das Flachdach wurde durch ein Satteldach ersetzt und das Raumangebot wurde durch zwei Anbauten erweitert. Derzeit werden die gesamten Außenanlagen und das Parkplatzareal erneuert. Da sich diese Arbeiten aber noch im Rohbauzustand befinden, könnte die Zeit knapp werden. Dagegen mussten die Sanierungspläne für die Halle in Schachen zurückgestellt werden, da noch keine Zuschüsse bewilligt wurden. "Wir geben aber nicht auf, da werden wir im nächsten Jahr erneut einen Antrag stellen", so Stefan Kaiser.
  • Neubaugebiete: Den Bauinteressenten stehen drei Baugebiete zur Verfügung: Breitmoos II, Eichhölzle II und das Baugebiet Römerweg im Ortsteil Albert. Die Erschließungsarbeiten im Gebiet Breitmoos II, am oberen Ortsrand von Albbruck, sind abgeschlossen. Die ersten Bauplätze wurden vergeben, derzeit sind noch elf Grundstücke zu haben. Auch am Römersweg sind die Erschließungsarbeiten fast fertig. Die Gemeinde hat in dem Gebiet zwei Bauplätze, die restlichen zehn gehören der Kirchengemeinde. Mit den Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet Eichhölzle II an der Hauensteiner Straße soll bald begonnen werden. Die Arbeiten werden ein gutes Jahr in Anspruch nehmen. Interessenten können sich schon jetzt im Rathaus registrieren lassen.
  • Trinkwasser und Abwasser: Die Arbeiten zur Neuausrichtung der Wasserversorgung in den Ortsteilen Birkingen, Birndorf, Buch und Unteralpfen können, nachdem ein Zuschussbescheid über gut 700 000 Euro eingegangen ist, fortgesetzt werden. Vor kurzem wurden mit dem zweiten Bauabschnitt der Entsorgungsleitungen im Ortsteil Kuchelbach begonnen. Das Abwasser wird dann über das Kanalnetz der zentralen Kläranlage in Albbruck zugeleitet. Ferner wird die Kläranlage Unteralpfen umgebaut und wird künftig als Pumpwerk dienen. An die Unteralpfener Anlage ist auch Oberalpfen, ein Ortsteil der Stadt Waldshut-Tiengen, die sich entsprechend an den Kosten beteiligen wird.