Geschichte

Gehen Sie mit uns auf Zeitreise!
Bei SÜDKURIER Geschichte nehmen wir Sie mit in die Vergangenheit: Was hat Südbaden, Deutschland und die Welt in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten bewegt? Stöbern Sie in unserem umfangreichen Schatz an historischen Dokumenten und Recherchen und erleben Sie Geschichte hautnah.
Geschichten aus der Region
Friedrichshafen Das fliegende Schiff kehrt an den Bodensee zurück: Das erste Teil für den Nachbau der legendären Do X ist ausgeliefert
Bis 2029 soll die Rekonstruktion des riesigen Dornier-Flugboots Do X abgeschlossen sein. Ein Anfang ist nun gemacht: Rumpfspant Nummer 44 wurde in Ungarn gefertigt und wird demnächst vom Freundes- und Förderkreis Do X in der Messe Friedrichshafen ausgestellt
Die Do X beim Start auf dem Bodensee. Skeptiker hatten vor dem Erstflug im Juli 1929 geäußert, die 28 Tonnen schwere Maschine werde nur ihr eigenes Gewicht, aber keine Zuladung befördern können. Der Nachbau soll nicht mehr fliegen können – aber dennoch originalgetreu sein.
Geschichte Neuer Anlauf für Bergung der badischen Soldaten im Winterbergtunnel: Volksbund will mit moderner Technik erneut bohren
Es wäre eine Premiere bei der Suche nach Kriegstoten und ihrer möglichen Bergung: Eine Horizontalbohrmaschine soll helfen, den Winterbergtunnel in der französischen Picardie mit einer Kamera zu erkunden. Der SÜDKURIER war bei einer Ortsbegehung dabei. Im Stollen werden 200 tote badische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg vermutet.
Deutsche Soldaten vor Stolleneingängen am Winterberg. Diese wurden beim französischen Großangriff verschüttet. Könnten sie 2022 doch wieder geöffnet werden?
Geschichte Die tragische Geschichte eines Dampfschiffs auf dem Bodensee: Als "Ludwig" versunken, gehoben und als "Rorschach" wieder versunken
Das Dampfschiff "Ludwig" versank 1861, nachdem es mit dem Dampfer "Stadt Zürich" zusammenstieß. 14 Menschen starben bei dem Unglück. Die "Ludwig" wurde spektakulär gehoben, bekam einen neuen Namen und stach erneut in See – bis das Dampfschiff 1870 einem Sturm zum Opfer fiel. Die Bodensee-Schifffahrt zog Lehren daraus.
Ein dramatisches zeitgenössisches Bild des Zusammenstoßes der Dampfschiffe „Ludwig“ und „Stadt Zürich“ am 11. März 1861.
Geschichte Vorbild für den Winterbergtunnel? Ein ehemaliger Offizier erzählt davon, wie er mit Kameraden einen Weltkriegsstollen wieder geöffnet hat – und was ihn darin erwartet hat
Im Osten Frankreichs versucht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, etwa 200 Gefallene, die vorwiegend aus Südbaden kamen, aus dem Winterbergtunnel zu bergen. Welche Herausforderung das bedeutet, wissen ehemalige Soldaten, die so einen Job schon einmal gemacht haben: 1969 an der Somme, wo im Ersten Weltkrieg eine grausame Schlacht tobte. Wir haben mit einem früheren Offizier gesprochen.
Sommer 1969: Der Eingang zum Stollen bei Maurepas ist freigelegt. Jetzt schaffen die Bundeswehr-Pioniere altes Holz, Schutt und Erde aus dem Gangsystem.
Geschichte Ohne Druiden lief gar nichts: Eine Ausstellung in Konstanz zeigt, wie die Kelten in unserer Region lebten
"Magisches Land": Eine große Sonderschau im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz widmet sich auch der Welt der Götter. Die Ausstellung soll aber vor allem zeigen, wie das Volk die Regionen im heutigen Baden-Württemberg geprägt haben.
Der „Krieger von Hirschlanden“ (um 500 v.Chr.), der in den 1960er-Jahren bei Ausgrabungen entdeckt wurde.
Geschichte Vom Bodensee mit dem Zeppelin Richtung Nordpol: Vor 90 Jahren begann eine einzigartige Expedition
Es ist eine Mission unter internationaler Zusammenarbeit, die am 24. Juli 1931 in Friedrichshafen beginnt. Russland und Deutschland sind an der Arktis-Erkundung beteiligt, aber auch Amerika ist in der Gondel von LZ 127 dabei. Es ging dabei um Forschungsfragen, die bis heute relevant sind.
Der LZ 127 beförderte nicht nur Passagiere über den Atlantik, sondern brachte auch Forscher in die Eiswüste am Nordpol.
Geschichte Die Sklavenhändler vom Bodensee: Auch in Konstanz wurde an der Menschenjagd in Afrika gut mitverdient
Kaum begannen vor 500 Jahren die Spanier damit, die Karibik-Inseln und Teile Mittelamerikas zu erobern und zu kolonisieren, stand auch die Konstanzer Familie Ehinger bereit, um Geld in den Menschenhandel zu stecken und damit Profit zu machen. Zwei Wissenschaftlerinnen bringen nun Licht in das Dunkel eines frühen Kapitels deutscher Kolonialgeschichte.
Sklaven aus Afrika in einem Sklavenschiff. Das Bild entstand um 1830. Damals war die Jagd der Europäer auf Bewohner des Schwarzen Kontinents mindestens schon 300 Jahre alt.
Geschichte Als Zwangsarbeiter in Schwaben: Was erlebten die verschleppten Polen im Zweiten Weltkrieg?
Zwei Millionen Menschen wurden damals der Willkür von NS-Beamten, Vorarbeitern oder Bauern ausgesetzt. Die Autorin Elsbeth Schneider zeichnet ihr Schicksal jetzt in einem Roman nach.
Zwangsarbeit an einem Bahnhof in Polen im Juli 1940: Überleben lautete das einzige Ziel.
Geschichte Wie geht es weiter mit dem Winterbergtunnel? Deutsche und französische Politiker fordern Einrichtung eines Gedenk-Ortes
Eine Erklärung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) ebnet den Weg für ein Gedenken an mehr als 200 gefallene Soldaten aus Baden. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung will die Chance zu einem weiteren Schritt gemeinsamer Erinnerungsarbeit nutzen
Ein Beweis, dass sich unter den Soldaten, die hier vermisst werden, Angehörige des badischen Reserve-Infanterieregiments 111 befinden. Die beiden Schulterklappen in der Mitte tragen die Ziffer. Die beiden anderen Klappen gehörten einem Soldaten des Konstanzer Infanterieregiments 114.
Geschichte Nach Abbruch der Bergungsarbeiten: Um die toten badischen Weltkriegsoldaten im Winterbergtunnel wird weiter gekämpft
Nachdem der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge letzte Woche den Versuch abgebrochen hatte, rund 200 vorwiegend badische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus einem Stollen in Frankreich zu holen, will sich nun die Politik um das Thema kümmern. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete und Vizechef der Unionsfraktion Andreas Jung will sich für ein würdiges Andenken einsetzen.
Ein Mitarbeiter der französischen Kampfmittelbeseitigung im Wald am Winterbergtunnel. Neben ihm stehen zwei Granaten, die nicht explodiert sind.
Geschichte Sophie und Hans Scholl: Auf den Spuren der NS-Widerstandskämpfer durch Ulm
Am 9. Mai wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Vor ihrem Studium lebten Sophie und ihr Bruder Hans in Ulm. In einer Kirche vervielfältigten sie die Flugblätter, die sie schließlich das Leben kosteten. Das Verhältnis der Ulmer zu ihnen ist bis heute ambivalent.
Hans Scholl und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Die Mitglieder der Widerstandsgruppe an der Münchner Universität wurden nach einer Flugblattaktion gegen die Herrschaft des NS-Regimes verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.
Geschichte Großes Digitalisierungsprojekt: Historische Zeitungen aus der Region kann man bald daheim lesen
„Hegauer Erzähler“, „Nellenburger Bote“, „Singener Volkswille“ oder „Freie Stimme“: Klingende Zeitungstitel, die heute nur noch Experten kennen. Das soll sich ändern. Eine große Digitalisierungsoffensive von Stadtarchiven der Region stellt die alten Titel ins Netz. Im Sommer soll es soweit sein: Dann kann man online kostenlos in alten Bänden schmökern.
Die „Konstanzer Zeitung“ meldet am 10. März 1888 den Tod von Kaiser Wilhelm I. Wer den Beitrag dazu lesen will, muss sich in ein Archiv bemühen. Künftig kann man sich den Weg sparen. Die Seite kann man bald auch auf dem Tablet lesen.
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Mehr Geschichte
Markdorf Waldgeister ziehen durch Leimbach: Wie viele andere Narrenvereine tauchte auch der Hugeloh in den 70er Jahren zum ersten Mal in der Fasnet auf
Vor mehr als 40 Jahren wurde der Narrenverein Hugeloh gegründet. 1978 entstand die erste Maske und rechtzeitig zum Start der Fasnet wurde auch das Häs fertig. Vereinsgründer Kurt Wörner erzählt für die SÜDKURIER-Serie „Gedächtnis der Region“ von den Anfängen.
Die Anfänge der Umzüge beim Narrenverein Hugeloh. Hier im Jahre 1979 in der Hauptstraße in Markdorf. Im Hintergrund ist die SÜDKURIER-Geschäftsstelle zu sehen.
Geschichte Zweieinhalb Stunden auf der Mondoberfläche: Was haben die Astronauten dort gemacht? Ein SÜDKURIER-Video zeigt, dass nicht alles Wissenschaft war
Rund um den Erdball verfolgten Millionen Fernsehzuschauer, wie vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, erstmals ein Mensch den Erdtrabanten betrat. Sie sahen zwei herumhüpfende Männer, die allerdings eine stramme to-do-Liste abzuarbeiten hatten. In Folge 1 unseres Apollo-Dossiers erfahren sie, was auf dem Aufgabenzettel stand.
Der zweite Mann auf dem Mond: Astronaut Edwin Aldrin klettert aus der Mondlandeführe „Eagle“. Dabei wird er von Commander Neil Armstrong gefilmt.
Geschichte Armstrong, Aldrin und Collins: Drei Männer und der Mond
Neil Armstrong war vor 50 Jahren der erste, Buzz Aldrin der zweite Mann auf dem Mond. Michael Collins war derweil im Raumschiff „Columbia“ sehr einsam. Wer die drei Männer waren, erklären wir in Folge 2 unseres Dossiers zur Apollo-11-Mission.
Die Besatzung von Apollo 11. Von links: Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin „Buzz“ Aldrin.
Geschichte Mondwasser, Beben, Staub – was Neil Armstrong und Edwin Aldrin vor 50 Jahren noch nicht wissen konnten
Als Neil Armstrong 1969 den Fuß auf den Mond setzte, war über den Erdtrabanten vieles noch unbekannt. In den vergangenen 50 Jahren haben Forscher einige bahnbrechende und kuriose Erkenntnisse über den Mond gewonnen. Wir stellen sie in Folge 3 unserer Apollo-Serie vor.
Auf diesem Foto erscheint der gelbe Mond riesengroß. Gut zu erkennen ist genau in der Mitte das dunklere Tiefland des „Meeres der Ruhe“, wo Apollo 11 landete.
Geschichte Wann kehrt der Mensch auf den Mond zurück?
Im Dezember 1972 verließen die bislang letzten Astronauten von Apollo 17 den Erdtrabanten. Seitdem war kein Mensch mehr oben, die bemannte Raumfahrt spielt sich seither nur in der Erdumlaufbahn ab. Wie konkret die Pläne zur Rückkehr auf den Mond sind, erklären wir in Folge 4 unserer Apollo-Serie.
Müde und ausgepowert: Astronaut Eugene Cernan von Apollo 17 in der Mondlandefähre „Challanger“ nach seinem letzten Außeneinsatz im Dezember 1972. Man beachte den schwarzen Mondstaub auf seinem Raumanzug.
Geschichte Schwäbische Technik lieferte die Linsen für die Mond-Kameras aller Astronauten
Bei den Nasa-Mondflügen war eine technische Kooperation zwischen Göteborg und Oberkochen ein Riesenerfolg. Die Schweden bauten die legendären Hasselblad-Kameras für die Astronauten, die Schwaben bei Carl Zeiss lieferten die Objektive dazu. In Folge 5 unserer Apollo-Serie erklären wir, was dabei herauskam.
50 Jahre danach dauert der Stolz noch an: Vladan Blahnik, Leiter der Objektiventwicklung von Carl Zeiss in Oberkochen, steht im Zeiss-Museum neben einem Raumanzug, an dem sich eine Mittelformatkamera von Hasselblad mit einem Objektiv von Zeiss befindet.
Geschichte War die Mondlandung ein Fake? Wir prüfen die Behauptungen der Leugner
Die Mondlandung bildete das Finale eines beispiellosen Wettlaufs der Sowjetrussen mit den Amerikanern. Oder hat sie vielleicht gar nicht stattgefunden? Behauptungen dazu checkt Folge 6 unseres Apollo-Dossiers.
Astronaut Edwin „Buzz“ Aldrin auf dem Mond. Der Raumanzug wog auf der Erde 85 Kilo, auf dem Mond nur ein Sechstel. Daher machten die Männer auf dem Mond kleine Hüpfer und Sprünge.
Geschichte D-Day: Als Tausende für die Freiheit starben
  • Vor 75 Jahren landeten alliierte Truppen in der Normandiee
  • Die Invasion leitete das Kriegsende in Europa ein
  • Wie Historiker die Ereignisse heute bewerten
Ein US-Landungsboot mit Marine-Infanteristen fährt auf die Steilküste zu.
Teil 1 Vom Trümmerland zum Wirtschaftswunder: Das Leben in der Region zwischen Währungsreform und frühen Adenauer-Jahren
Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, hoben in Bonn wenige Politiker die Bundesrepublik Deutschland aus der Taufe. Am Alltag der Menschen änderte das zunächst wenig. Wie aber sah der aus? Der SÜDKURIER hat seine Leser gebeten, der Redaktion Fotos aus den frühen Jahren zwischen 1948 und 1952 zu schicken. Folge 1 unserer 6-teiligen Serie zeigt Motive aus dem Leben der Kinder zwischen Schulspeisung und Kühe hüten.
Vollgas: In der Seifenkiste sitzt Horst Barth aus Singen als 10-jähriger Bub beim Kärrelesrennen im Oktober 1949. Er machte den ersten Platz und bekam dafür einen Fotoapparat
Folge 2 Mit heiler Haut durch die Chaos-Jahre: Kriegsheimkehrer, Barackenlager und der Aufbruch aus dem Trümmerland
Millionen von deutschen Männern saßen 1945 in Kriegsgefangenschaft. Die Pech hatten und nach Russland kamen, kehrten meist erst in ihre Heimat zurück, als der Aufbruch 1948/49 in vollem Gang war. Nur die Vertriebenen hatten ein vergleichbar schlechtes Los gezogen und obendrein ihre Heimat verloren. Wie viele von ihnen zunächst in Baracken leben mussten, zeigen Leser-Fotos der Folge 2 unserer Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik
Vor der Baracke: Das Bild wurde vor einer Baracke in Stetten a.k.M. aufgenommen, wo die Familie Tächl aus dem Sudetenland 1947 unterkam. Oben Mutter Berta Tächl. Von links: Manfred Tächl, Schwester Ingrid und Freundin Eleonore.
Teil 3 Fasnacht, Feste und Lederhosen: Volksvergnügen in den frühen Adenauer-Jahren
Man könnte denken, dass den Deutschen nach sechs Jahren Krieg und vier Jahren Besatzungszeit die Lust aufs Feiern vergangen sei. Das Gegenteil war der Fall. Die beginnenden Aufbaujahre setzten unterdrückte Lebensfreude frei, und die Menschen nutzten jede Gelegenheit, um sich gut zu unterhalten. Wie das aussah, zeigen wir in Folge 3 unserer regionalen Foto-Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik.
Eiswagen beim Stockacher Volksfest im August 1949. Ob es hier fachkundige Italiener gab, die das Eis machten, ist unklar. Der Mann rechts trägt jedenfalls Lederhose und ist sicher kein Italiener.
Region Zwischen Ochsenkarren und Oldtimern: Wie man auf Straßen, Wegen und Äckern der Nachkriegsjahre unterwegs war
Wer im Jahr 1949 auf dem Land lebte, der bekam im Vergleich zu heute kaum ein Auto zu Gesicht. Wo es in jedem Dorf noch mehrere Bauernhöfe gab, spannte man Ochsen oder Pferde vor, wenn es etwas zu ziehen und zu transportieren gab. Wer ein Auto besaß, galt als reicher Mann. In unserer Serie zum Thema "70 Jahre Bundesrepublik" zeigen wir Bilder von SÜDKURIER-Lesern, die von Zugtieren, Autos und ihren Fahrern handeln.
So sah es 1949 aus, als die Müllabfuhr durch Bräunlingen fuhr. Auf dem Bild von Leserin Ilga Riesle zieht ein Fuhrwerk zwei Wagen. Auf dem Kutschbock sitzen Fuhrmann Anton Schreiber (rechts) und der Stadtbedienstete Kühbauch.
Geschichte Damit es wieder aufwärts geht: Handel und Handwerk in Südbaden rühren die Werbetrommel
Schattenwirtschaft, Schwarzmarkthandel und Lebesmittelkarten hatten in den vier Besatzungsjahren nach dem Zweiten Weltkrieg das Überleben der Menschen gesichert. Das änderte sich mit dem Start der D-Mark im Juni 1948. Wie in Folge 5 der SÜDKURIER-Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik gezeigt wird, waren neue Waren wieder zu kaufen. Aber wer konnte sie sich eigentlich leisten?
Bei der Herbstmesse in Stockach im Oktober 1951 besichtigen Besucher am Stand des Fachhändlers Rademacher neue Geräte. Man sieht, dass Radios Männersache waren.
Teil 6 „Die Heimkehrer haben den Schrecken in vielen Formen erlebt“
Harald Jähner, Honorarprofessor und Träger des Leipziger Sachbuchpreises 2019, hat über die körperlich und seelisch ausgebrannten Kriegsheimkehrer geschrieben.
Politik Zu Hause bei den Schmidts: Das Hamburger Reihenhaus des Altkanzlers kann man jetzt besichtigen
Hier steht Deutschlands berühmteste Doppelhaushälfte: Hamburg-Langenhorn, Neubergerweg 80. Sie gehörte Helmut und Loki Schmidt. 50 Jahre wohnte das Ehepaar hier und empfing immer wieder illustre Staatsgäste. Jetzt wird das Haus für Besucher zugänglich. Man kann eintauchen in die Welt der ganz normalen Schmidts. Wir haben uns vorab schon einmal umgesehen.
Ein Markenzeichen im Hause Schmidt: der Aschenbecher – hier noch mit Asche-Resten. Helmut und Loki Schmidt rauchten gerne und viel. Die Menthol-Zigaretten des Altkanzlers waren berühmt. Bis in die 70er-Jahre kannte man den SPD-Vormann vor allem mit Pfeife. Aber die kam dann aus der Mode.
Geschichte Als Deutschland seine Luftschiffe an die Sieger abgeben musste: Zeppelin LZ 126 fährt vom Bodensee nach Amerika – und wird zum Star
Im Ersten Weltkrieg hatten sie bei Bombenangriffen Angst und Schrecken verbreitet – die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. Deutschland, der Kriegsverlierer, musste diese Riesen einigen Siegerstaaten als Reparationsleistung überlassen. Aber LZ 126 wurde neu gebaut. Er wurde als "Amerikaluftschiff" gefeiert und trug zur späteren deutsch-amerikanischen Partnerschaft bei. Der Zeppelin machte Politik
Er sollte Furore machen: LZ 126 im Jahr 1924 auf dem Flugfeld in Friedrichshafen-Löwental vor seiner Fahrt über den Atlantik. Als Reparationsleistung und "Amerikaluftschiff" wurde er zum bisher erfolgreichsten amerikanischen Luftschiff.