Geschichte

Gehen Sie mit uns auf Zeitreise!
Bei SÜDKURIER Geschichte nehmen wir Sie mit in die Vergangenheit: Was hat Südbaden, Deutschland und die Welt in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten bewegt? Stöbern Sie in unserem umfangreichen Schatz an historischen Dokumenten und Recherchen und erleben Sie Geschichte hautnah.
Geschichten aus der Region
Geschichte Neuer Anlauf für Bergung der badischen Soldaten im Winterbergtunnel: Volksbund will mit moderner Technik erneut bohren
Es wäre eine Premiere bei der Suche nach Kriegstoten und ihrer möglichen Bergung: Eine Horizontalbohrmaschine soll helfen, den Winterbergtunnel in der französischen Picardie mit einer Kamera zu erkunden. Der SÜDKURIER war bei einer Ortsbegehung dabei. Im Stollen werden 200 tote badische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg vermutet.
Deutsche Soldaten vor Stolleneingängen am Winterberg. Diese wurden beim französischen Großangriff verschüttet. Könnten sie 2022 doch wieder geöffnet werden?
Geschichte Die tragische Geschichte eines Dampfschiffs auf dem Bodensee: Als "Ludwig" versunken, gehoben und als "Rorschach" wieder versunken
Das Dampfschiff "Ludwig" versank 1861, nachdem es mit dem Dampfer "Stadt Zürich" zusammenstieß. 14 Menschen starben bei dem Unglück. Die "Ludwig" wurde spektakulär gehoben, bekam einen neuen Namen und stach erneut in See – bis das Dampfschiff 1870 einem Sturm zum Opfer fiel. Die Bodensee-Schifffahrt zog Lehren daraus.
Ein dramatisches zeitgenössisches Bild des Zusammenstoßes der Dampfschiffe „Ludwig“ und „Stadt Zürich“ am 11. März 1861.
Geschichte Vorbild für den Winterbergtunnel? Ein ehemaliger Offizier erzählt davon, wie er mit Kameraden einen Weltkriegsstollen wieder geöffnet hat – und was ihn darin erwartet hat
Im Osten Frankreichs versucht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, etwa 200 Gefallene, die vorwiegend aus Südbaden kamen, aus dem Winterbergtunnel zu bergen. Welche Herausforderung das bedeutet, wissen ehemalige Soldaten, die so einen Job schon einmal gemacht haben: 1969 an der Somme, wo im Ersten Weltkrieg eine grausame Schlacht tobte. Wir haben mit einem früheren Offizier gesprochen.
Sommer 1969: Der Eingang zum Stollen bei Maurepas ist freigelegt. Jetzt schaffen die Bundeswehr-Pioniere altes Holz, Schutt und Erde aus dem Gangsystem.
Geschichte Ohne Druiden lief gar nichts: Eine Ausstellung in Konstanz zeigt, wie die Kelten in unserer Region lebten
"Magisches Land": Eine große Sonderschau im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz widmet sich auch der Welt der Götter. Die Ausstellung soll aber vor allem zeigen, wie das Volk die Regionen im heutigen Baden-Württemberg geprägt haben.
Der „Krieger von Hirschlanden“ (um 500 v.Chr.), der in den 1960er-Jahren bei Ausgrabungen entdeckt wurde.
Geschichte Vom Bodensee mit dem Zeppelin Richtung Nordpol: Vor 90 Jahren begann eine einzigartige Expedition
Es ist eine Mission unter internationaler Zusammenarbeit, die am 24. Juli 1931 in Friedrichshafen beginnt. Russland und Deutschland sind an der Arktis-Erkundung beteiligt, aber auch Amerika ist in der Gondel von LZ 127 dabei. Es ging dabei um Forschungsfragen, die bis heute relevant sind.
Der LZ 127 beförderte nicht nur Passagiere über den Atlantik, sondern brachte auch Forscher in die Eiswüste am Nordpol.
Geschichte Die Sklavenhändler vom Bodensee: Auch in Konstanz wurde an der Menschenjagd in Afrika gut mitverdient
Kaum begannen vor 500 Jahren die Spanier damit, die Karibik-Inseln und Teile Mittelamerikas zu erobern und zu kolonisieren, stand auch die Konstanzer Familie Ehinger bereit, um Geld in den Menschenhandel zu stecken und damit Profit zu machen. Zwei Wissenschaftlerinnen bringen nun Licht in das Dunkel eines frühen Kapitels deutscher Kolonialgeschichte.
Sklaven aus Afrika in einem Sklavenschiff. Das Bild entstand um 1830. Damals war die Jagd der Europäer auf Bewohner des Schwarzen Kontinents mindestens schon 300 Jahre alt.
Geschichte Als Zwangsarbeiter in Schwaben: Was erlebten die verschleppten Polen im Zweiten Weltkrieg?
Zwei Millionen Menschen wurden damals der Willkür von NS-Beamten, Vorarbeitern oder Bauern ausgesetzt. Die Autorin Elsbeth Schneider zeichnet ihr Schicksal jetzt in einem Roman nach.
Zwangsarbeit an einem Bahnhof in Polen im Juli 1940: Überleben lautete das einzige Ziel.
Geschichte Wie geht es weiter mit dem Winterbergtunnel? Deutsche und französische Politiker fordern Einrichtung eines Gedenk-Ortes
Eine Erklärung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) ebnet den Weg für ein Gedenken an mehr als 200 gefallene Soldaten aus Baden. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung will die Chance zu einem weiteren Schritt gemeinsamer Erinnerungsarbeit nutzen
Ein Beweis, dass sich unter den Soldaten, die hier vermisst werden, Angehörige des badischen Reserve-Infanterieregiments 111 befinden. Die beiden Schulterklappen in der Mitte tragen die Ziffer. Die beiden anderen Klappen gehörten einem Soldaten des Konstanzer Infanterieregiments 114.
Geschichte Nach Abbruch der Bergungsarbeiten: Um die toten badischen Weltkriegsoldaten im Winterbergtunnel wird weiter gekämpft
Nachdem der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge letzte Woche den Versuch abgebrochen hatte, rund 200 vorwiegend badische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus einem Stollen in Frankreich zu holen, will sich nun die Politik um das Thema kümmern. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete und Vizechef der Unionsfraktion Andreas Jung will sich für ein würdiges Andenken einsetzen.
Ein Mitarbeiter der französischen Kampfmittelbeseitigung im Wald am Winterbergtunnel. Neben ihm stehen zwei Granaten, die nicht explodiert sind.
Geschichte Sophie und Hans Scholl: Auf den Spuren der NS-Widerstandskämpfer durch Ulm
Am 9. Mai wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Vor ihrem Studium lebten Sophie und ihr Bruder Hans in Ulm. In einer Kirche vervielfältigten sie die Flugblätter, die sie schließlich das Leben kosteten. Das Verhältnis der Ulmer zu ihnen ist bis heute ambivalent.
Hans Scholl und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Die Mitglieder der Widerstandsgruppe an der Münchner Universität wurden nach einer Flugblattaktion gegen die Herrschaft des NS-Regimes verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.
Geschichte Großes Digitalisierungsprojekt: Historische Zeitungen aus der Region kann man bald daheim lesen
„Hegauer Erzähler“, „Nellenburger Bote“, „Singener Volkswille“ oder „Freie Stimme“: Klingende Zeitungstitel, die heute nur noch Experten kennen. Das soll sich ändern. Eine große Digitalisierungsoffensive von Stadtarchiven der Region stellt die alten Titel ins Netz. Im Sommer soll es soweit sein: Dann kann man online kostenlos in alten Bänden schmökern.
Die „Konstanzer Zeitung“ meldet am 10. März 1888 den Tod von Kaiser Wilhelm I. Wer den Beitrag dazu lesen will, muss sich in ein Archiv bemühen. Künftig kann man sich den Weg sparen. Die Seite kann man bald auch auf dem Tablet lesen.
Geschichte Vor 150 Jahren wurde das Deutsche Reich gegründet – wie kam das damals in Baden an und welche Auswirkungen hatte es?
Die Historikerin Hedwig Richter gehört zu den meistgelesenen Fachleuten, was die jüngere deutsche Geschichte angeht. Im Interview hebt sie die fortschrittlichen Züge der Kaiserzeit hervor – und erklärt, mit welcher Skepsis die Reichsgründung in Baden und Württemberg aufgenommen wurde.
Vor dem Schloss in Donaueschingen (von links): Fürstin Irma und Fürst Max Egon II. von Fürstenberg, Graf Zeppelin und Kaiser Wilhelm II.
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Mehr Geschichte
Politik Willy Brandt – ein deutsches Leben
Das Leben Willy Brandts, erster SPD-Kanzler nach dem Krieg, ist ein Spiegel der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. „Mehr Demokratie wagen“, an Visionen glauben, dafür stand Brandt. Die SPD verehrt ihn – und vermisst ihn sehr.
Willy Brandt auf einem Portraitfoto von 1965. Er zählt zu den herausragenden Staatsmännern des 20. Jahrhunderts. Der Sozialdemokrat hat die Politik in Deutschland, Europa und letztlich der Welt wesentlich mitgeprägt.
Geschichte Machen Sie mit uns eine Zeitreise zu Willy Brandt! In unseren Sonderdrucken erwarten Sie Original-Seiten des SÜDKURIER, zum Beispiel zur Bundestagswahl 1969
Mit dem SÜDKURIER können Sie Geschichte erleben. Die Zeitmaschine haben wir zwar noch nicht erfunden. Aber in unserem Paket „SÜDKURIER Geschichte“ hat unsere Redaktion aus historisch wertvollen SÜDKURIER-Ausgaben sechs Themen-Sonderdrucke zusammengestellt. Jetzt ist der fünfte Sonderdruck erschienen. Er widmet sich der Kanzlerschaft Willy Brandts. Hier finden Sie eine kleine Vorschau.
1. Oktober 1969: Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt (l) gibt dem FDP-Vorsitzenden Walter Scheel vor Beginn der Koalitionsgespräche in Bonn zur Begrüßung die Hand. Die Bundestagswahl 1969 besiegelte das Ende der Großen Koalition, die seit 1966 von Kurt Georg Kiesinger geleitet wurde.
Geschichte Ein Gerücht und seine Geschichte: Was steht auf dem Grabstein von Willy Brandt?
„Man hat sich bemüht.“ Diesen Satz hat Willy Brandt einmal gesagt – als Bilanz unter seinem Lebenswerk. Wollte er, dass er auch auf seinem Grabstein eingraviert wird? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.
Der nachdenklichste und pointenreichste Kanzler, den die Deutschen bisher hatten: Willy Brandt, Regierungschef von 1969 bis 1974. Er starb im Herbst 1992.
Stockach Gedächtnis der Region: Als Stockach eine Autobahn bekam
Beim Bau der A 98 in den 1970ern war zunächst umstritten, ob die Stadt Stockach eine oder zwei Anschlussstellen erhält.
Die Autobahn war im Juli 1979 voll im Bau. Die Ab- und Auffahrt Stockach-Ost nimmt auf diesem Bild bereits Form an. Rechts in der Mitte ist der Loreto-Friedhof und ganz rechts Stockach zu sehen.
Engen Gedächtnis der Region: Die Engener kennen ihr Pappenheimer
In der Serie „Gedächtnis der Region“ erinnern wir daran, wie das historische Pappenheimer Gebäude in der Engener Altstadt beinahe einem großen Parkplatz hätte weichen müssen, und was bis heute an dieses Vorhaben erinnert.
Der Eingang zur Altstadt am Maxenbuck vor der Sanierung. Bild: Stadt Engen
Singen Gedächtnis der Region: Wie sich das Landesgartenschaugelände gewandelt hat
Bevor der heutige Eichenhain Schauplatz für Gartenschau und Weinfest wurde, war er Heimat des Bauhofs und – heute kaum noch vorstellbar – der Feuerwehr. Ein Besuch auf einem wandlungsfähigen Gelände.
1979, am Fuße des Hohentwiel: Bis Ende der 70er-Jahre waren Feuerwehr und der städtische Bauhof unweit des Rathauses mitten im heutigen Landesgartenschau-Gelände untergebracht.
Orsingen-Nenzingen Gedächtnis der Region: So sahen Orsingen und Nenzingen in der 70ern aus der Luft aus
Das alte Rathaus aus der Luft, später den Neubau und verschiedene Ansichten wie es sie heute nicht mehr gibt, zeigen Luftbilder aus den 1970ern von Orsingen-Nenzingen aus dem SÜDKURIER-Archiv.
Juni 1975: In der Mitte ist St. Ulrich in Nenzingen zu sehen. Rechts kommt die Straße von Stockach und die Bahnschienen verlaufen dort.
Singen Ein Hallenbad für den ganzen Hegau
Gedächtnis der Region: Seit 1972 können die Singener auch im Winter schwimmen. Ein Segen für den Schwimmsport. Fortan stieg die Zahl der Medaillen rasant.
Beim Singener Hallenbad scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Seit 1972 hat sich das äußere und auch das innere Erscheinungsbild überhaupt nicht verändert, wie das Schwarz-Weiß-Foto aus dem Foto-Atelier Ott-Albrecht zeigt.Am äußeren Erscheinungsbild des Singener Hallenbades hat sich seit 1972 nichts verändert. Die Bäume und Sträucher im Außenbereich sind allerdings so hoch gewachsen, dass man vom Gebäude nichts mehr sehen kann, wenn man vom gleichen Standpunkt fotografieren möchte, wie der Fotograf 1972 ihn gewählt hat.
Pfullendorf Fußball und Tennis sind aus Pfullendorf nicht wegzudenken
Gedächtnis der Region: Pfullendorf ist nicht nur Industriestandort, sondern auch eine Stadt des Sports.
Beim Aufstieg in die 1. Amateurliga war die Mannschaft noch klein. Stehend von links: Trainer Rolf Gailfuß, Dimitri, Gerd Neuhaus, Wolfgang Gans, Eduard Allweier, Karl Thannheimer, Roland Sauter, Bruno Perlack, Walter Hofmann und Manager Hans-Hermann Krane. Sitzend von links: Masseur Joachim Oppel, Hans Kessler, Erich Koch, Eugen Fischer, Klaus Hißleiter, Wilfried Ritter und Siegfried Keller.
Bad Säckingen-Harpolingen Harpolingen kämpft 1972 für seine Eigenständigkeit und gegen die Eingemeindung zur Stadt Säckingen
Gedächtnis der Region: Harpolingen wehrt sich ein Jahr lang gegen die Eingemeindung zur Stadt Säckingen, die 1973 aber doch kommt. Die Bevölkerung stimmt zu, um der zwangsweisen Eingemeindung zu entgehen.
Mit den Berliner Wirtsleuten Elli und August Grabowski erlebt das Gasthaus „Adler“ eine Glanzzeit. Sie renovieren und bauen den „Adler“ um, sodass es im Ort wieder ein Lokal gibt, in dem sich Einheimische und viele Feriengäste aus ihrer alten Heimat Berlin wohl fühlen. Das Bild oben zeigt den Umbau des Gasthauses „Adler“ im Jahr 1970 von der Dorfstraße aus gesehen.
Markdorf Mit dem Ärztehaus wurde in Markdorf Neuland betreten
Gedächtnis der Region: Viele Ärzte unter einem Dach und die Idee zur Zusammenarbeit: Als das Markdorfer Ärztehaus 1975 eröffnet wurde, gab es bundesweit nur wenige Vorbilder.
Das Markdorfer Ärztehaus in den 1970er Jahren.
St. Georgen Ein Meilenstein in der Stadtentwicklung: Wie die Neubauten auf dem Roßberg das Gesicht der Stadt veränderten
Gedächtnis der Region: Ab 1973 entstehen Hallenbad, Bildungszentrum und Stadthalle auf dem Roßberg. Für St. Georgen ist die Entscheidung wegweisend.
So sieht es heute aus: Die Sporthalle neben dem Bildungszentrum in der Mitte und der Stadthalle rechts oben.
Donaueschingen Gedächtnis der Region: Das Ende der Bregtalbahn kommt 1972 leise
Ein technischer Defekt, der eine Betriebspause bedingt: So wurden zeitweilige Probleme einer fast 80 Jahre laufenden Nebenstrecke zwischen Donaueschingen und Furtwangen kommuniziert. Heute weiß man: Das war der Schlusspunkt.
1923 So stellt sich der Bahnhof Wolterdingen während der Betriebszeit der Bregtalbahn dar. In den Jahren vor Betriebsschließung 1972 fand der größte Teil des Personenverkehrs zwischen Donaueschingen und Wolterdingen statt.
Singen Gedächtnis der Region: Als Singen in den 70er-Jahren neue Freunde in Italien fand
Aus der Pflege von Soldatengräbern wurde in den 1970er-Jahren eine enge Städtepartnerschaft mit Pomezia. Die wird, wie die Gräber auch, bis heute gepflegt. Wir blicken zurück auf den Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Ein Vertrag machte Pomezia und Singen 1975 offiziell zu Städtepartnern: „Wir wollen die Bürger unserer Städte in menschlicher Freundschaft zusammenführen“, stand auf der Urkunde. Ein Jahr zuvor waren Singener zur Vertragsunterzeichnung bereits in Italien. Vom Festakt ist heute nichts mehr zu sehen, von der Freundschaft hingegen viel.
Konstanz „Das war sensationell für Konstanz“: Als mit der Geschwister-Scholl-Schule in den 1970ern der pädagogische Aufbruch begann
Heute ist die Geschwister-Scholl-Schule ein Fall für die Sanierung. Doch vor 43 Jahren bot sie als Gesamtschule ein umwälzendes pädagogisches Konzept mit Ganztagsbetrieb und einer Orientierungsstufe.
Für die Kooperative Gesamtschule Konstanz-Wollmatingen fielen in den 70er-Jahren Bäume im Schwaketenwald.
Geschichte überregional Vor 150 Jahren begann der Bau des märchenhaften Schloss Neuschwanstein – dabei ist die Geschichte dahinter gar nicht märchenhaft, wie ein Historiker erklärt
Die Grundsteinlegung des Schloss Neuschwanstein in Bayern jährt sich am 5. September zum 150. Mal. Der Historiker Marcus Spangenberg erzählt im Interview vom geheimnisvollen Charakter des riesigen Denkmals und er erklärt, warum die Japaner es so lieben sowie weshalb der Mythos vom Märchenkönig Ludwig II. ein völlig falsches Bild vermittelt.
Deutschlands berühmtestes Schloss: Neuschwanstein in der Abenstimmung.