„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Mit diesem Zitat von Erich Kästner würdigte Bürgermeister Edgar Lamm das Engagement mehrerer Blutspender, die von ihm und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Gasthof „Sternen“ ausgezeichnet wurden. Herausragend dabei Gisela Neumann und Gerhard Meister, die bisher jeweils 75 Mal gespendet haben – zusammen also 75 Liter Blut.

Dank von Bürgermeister Edgar Lamm

Lamm machte darauf aufmerksam, dass es jährlich mehr als 4500 Blutspendeaktionen beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen gebe. Mehr als 80 Prozent des landesweiten Bedarfs an Blut und Blutprodukten würden vom DRK-Blutspendedienst zur Verfügung gestellt, wöchentlich 15 000 Blutkonserven angefordert. Seinen Angaben zufolge werden 19 Prozent aller Blutspenden für Krebskranke verwendet, je 16 Prozent für Menschen mit Herz- beziehungsweise Magen- oder Darmleiden und weitere zwölf Prozent zur Behandlung akuter Verletzungen. Sein Dank galt allen Spendern: „Wenn ich einen Hut aufhätte, würde ich ihn heute ziehen.“

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DRK-Vorsitzender Klaus Groth machte auf die infolge Corona geänderten Blutspendebedingungen aufmerksam. So müsse man sich bei zentralen Terminen derzeit anmelden und eine Uhrzeit geben lassen, um Wartezeiten zu verringern. Statt Verpflegung vor Ort gebe es ein Lunch-Paket. „Es gibt mehr Vorschriften als sonst und einen ganz anderen Ablauf. Das ist für alle Neuland“, sagte er. Groth hoffte, dass es im Juli zu einem Blutspendetermin in Uhldingen-Mühlhofen komme möge.

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