Vergangene Woche hat die Musikschule für Streich-, Zupf-, Schlag-, und Tasteninstrumente den Einzelunterricht unter Auflagen wieder aufgenommen. In den restlichen Fächern ist noch kein Präsenzunterricht möglich, nach Pfingsten sollen die Angebote für Blasinstrumente wieder starten.

Fabian Koch, Leiter der Musikschule Uhldingen-Mühlhofen in Elternzeitvertretung, demonstriert, wie der Unterricht für Blasinstrumente ab Pfingsten aussehen wird: Getrennt durch eine durchsichtige Wand wird er seinem Musikschüler gegenüberstehen.
Fabian Koch, Leiter der Musikschule Uhldingen-Mühlhofen in Elternzeitvertretung, demonstriert, wie der Unterricht für Blasinstrumente ab Pfingsten aussehen wird: Getrennt durch eine durchsichtige Wand wird er seinem Musikschüler gegenüberstehen. | Bild: Kleinstück, Holger

Den Darstellungen von Kämmerin Gabriele Bentele zufolge musste infolge der angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch die Uhldinger Musikschule im März den Musikschulbetrieb mit sämtlichen Veranstaltungen einstellen. Für die Monate April und Mai wurden laut der Finanzchefin die Schulgebühren erlassen. In dieser Zeit hätten die Lehrkräfte verschiedene Wege der Kontaktaufnahme mit den Schülern ausprobiert und getestet, wie gut beispielsweise die Kommunikation per E-Mail funktioniert.

Bislang betrugen Unterrichtsgebühren 75 Prozent der regulären Gebühren

Der Unterricht wurde teils im Videochat fortgesetzt. Am 20. April sei eine Musikschulplattform eingeführt worden; rund 200 Schülerinnen und Schüler nutzten laut Bentele das Angebot. Diesen Monat habe man den Schülern zwei Optionen angeboten. Variante eins: Der Unterricht findet in Form der gebuchten Unterrichtseinheit statt und wird online erteilt. Bei dieser Option wird in Absprache mit den Musikschulen des Bodenseekreises eine Gebühr von 75 Prozent der regulären Gesamtgebühr erhoben.

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Variante zwei: Der Unterricht pausiert bis zur möglichen Aufnahme des normalen Unterrichtsbetriebs in der Musikschule, wobei die Schulgebühr in dieser Zeit erlassen wird.

Kämmerin: „Eine unbürokratisch geregelte und angemessene Ermäßigung“

Bentele sagte weiter, dass mit dem Online-Unterricht sehr gute Erfahrungen gemacht worden seien. Dadurch habe der Unterricht kontinuierlich weitergeführt werden können. Den Nutzern werde durch die Reduzierung der Unterrichtsgebühr „eine unbürokratisch geregelte und angemessene Ermäßigung“ angeboten. Bentele: „Für die Kinder ist es wichtig, in dieser unübersichtlichen Zeit und den sich wöchentlich ändernden Maßnahmen wieder eine Konstanz im Alltag zu bekommen und einen festen wöchentlichen Unterrichtstermin wahrnehmen zu können.“

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Ab Juni gelten wieder die regulären Preise

Sie machte aber darauf aufmerksam, dass dieser Online-Unterricht nur als Ersatzunterricht diene, der den normalen Präsenzunterricht in Zukunft nicht ersetzen solle. Für die Instrumente, für die es noch keinen Präsenzunterricht gibt, solle ab Juni für den Online-Unterricht die normale Musikschulgebühr erhoben werden. Die Gemeinderäte stimmten dieser Änderung zu.

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