„Als Outdoor-Anlage sind wir im Vorteil gegenüber Museen in geschlossenen Räumen“, teilte Direktor Gunter Schöbel in Uhldingen-Mühlhofen mit. Denn 90 Prozent der Ausstellungsflächen befänden sich im Freien.

In der Freiluftanlage am Bodensee lassen sich 23 der Stein- und Bronzezeit nachempfundene Häuser besichtigen und geben so einen Einblick in 3000 Jahre Menschheitsgeschichte. Wer das Museum derzeit besuchen möchte, muss aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vorab ein Online-Ticket lösen, zudem herrscht Maskenpflicht.

Trotzdem weiter Schließungen möglich

Während das Museum an der frischen Luft seine Tore für Besucher erst öffnet, könnte schon bald wieder eine Schließung anstehen. Der Bodenseekreis bewegte sich zuletzt bei der Sieben-Tage-Inzidenz auf den Wert von 100 zu und müsste nach drei Tagen in Folge mit solch hohen Werten die Notbremse ziehen. Am Samstag lag der Wert laut Landesgesundheitsamt bei 106,2.

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Auch die Pfahlbauten müssten dann für Besucher wieder schließen, wie eine Sprecherin sagte. Der Bodenseekreis hatte zuletzt auf die drohende Notbremse hingewiesen. Eine solche stünde derzeit aber frühestens in der neuen Woche an.

(dpa)