Wer glaubte, der Ortsteil Unteruhldingen werde schon am Pfingstsamstag von Tagesausflüglern überrannt, sah sich getäuscht. Zumindest gegen 12 Uhr, als der SÜDKURIER vor Ort war, herrschte wie in den zurückliegenden Tagen noch gähnende Leere.

Hier und da waren Touristen auszumachen, die in Richtung Hafen spazierten. In der Gastronomie sah es nicht anders aus: Auf der Terrasse des Hotels Seehof in der Seefelder Straße saß nur ein Paar, während zwei Kellner auf Kundschaft warteten. Ein paar Meter weiter im Biergarten und Imbiss Seegarten am Naturstrand waren lediglich zwei Tische besetzt.

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„Ich glaube, die Leute sind noch ziemlich vorsichtig und warten erst einmal ab“, sagte Hafenmeister Robert Schwarz am Sonntag. Erst am Samstagabend sei es etwas belebter geworden, am Pfingstsonntag habe es dann noch einmal etwas mehr Betrieb gegeben, „wenngleich uns der Wind und die nicht ständig scheinende Sonne einen Strich durch die Rechnung gemacht hat“, sagte eine Mitarbeiterin des „Seehofs“.

Ähnliches berichtete Hafenmeister Schwarz: „Es läuft ganz langsam an“, sagte er über die im Hafen ankommenden Boote. „Wir hatten am Samstag rund zehn Übernachtungen, heute werden es rund 15 Personen sein“, sagte er am Sonntag mit Hinweis auf die Hochsaison, in der durchschnittlich zwischen 70 und 100 Hafengäste täglich registriert werden.

Hafenmeister Robert Schwarz: „Es läuft ganz langsam an.“
Hafenmeister Robert Schwarz: „Es läuft ganz langsam an.“ | Bild: Cian Hartung

„Sehr geschätzt“ waren Ausführungen von Schwarz zufolge am Pfingstsonntag der Erlebnisbus und der neue Kinderspielplatz am Bodenseeufer. „Ein beliebtes Ziel für viel Ausflügler und Familien“, fasste er zusammen.

Kein großer Ansturm am Campingplatz Birnau-Maurach

Auch beim Campingplatz Birnau-Maurach blieb der große Ansturm aus. Dort wurden Wohnwagen am Pfingstwochenende zwischen 7 Uhr und 19.30 Uhr hereingelassen. „Es ging alles ganz gesittet und ohne Hektik zu“, sagte Werner Stuber. Drei bis maximal vier Autos hätten vor dem Eingangstor gewartet. „Es war alles okay. Die Leute haben sich gut verteilt“, so Stuber.

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