Seinen ersten Markt hatte Ferdinand Knoblauch in Oberuhldingen, Krummes Land 13, im Jahre 1994 eröffnet. 2000 erfolgte die Übernahme des 400 Quadratmeter messenden Tengelmann-Marktes in Meersburg, der sich heute City-Markt nennt. Spätestens 2007 war klar, dass der Hauptmarkt in Oberuhldingen nicht mehr den Erfordernissen eines zeitgemäßen Vollsortimentsmarktes entsprach. Knoblauch konnte das benachbarte Grundstück der ehemaligen Elektroteile für sich gewinnen und seinen neuen Markt mit einer Verkaufsfläche von 1450 Quadratmetern im August 2009 eröffnen. Im September des Vorjahres feierte das Unternehmen seinen 25. Geburtstag am Standort Uhldingen-Mühlhofen. Darüber hinaus wurde der Discounter Treff 3000 im Reismühlenweg 1 in Oberuhldingen im November vom Edeka Aktivmarkt Knoblauch übernommen und nach zweiwöchiger Renovierung Ende Januar dieses Jahres wieder geöffnet. Mit dem Anbau und der Modernisierung hat es jetzt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Edeka Knoblauch gegeben.

Ferdinand Knoblauch sagte, seit der Eröffnung des Marktes 1994 habe es eine gewaltige Veränderung in der Angebotspalette der Edeka-Handelsgesellschaft gegeben. Anfangs habe es weder lactose- und glutenfreie Produkte noch ein größeres Angebot an vegetarischen und Bioprodukten gegeben. Mit der Digitalisierung habe sich auch das Einkaufsverhalten der Kunden verändert. So zahlten rund ein Viertel inzwischen mit dem Handy. „Ich denke, dass die Digitalisierung und der Internethandel den stationären Handel auch langfristig nicht vertreiben werden. Wir werden uns anpassen müssen, aber Einkaufen vor Ort wird nicht verschwinden.“ Er ist überzeugt davon, dass den Dialog zwischen Mitarbeitern und Kunden kein Gerät ersetzen wird.

Ganz wichtig sind dem Inhaber übrigens Regionalität und Nachhaltigkeit. Rund 75 Partner stammen aus einem Umkreis von 80 Kilometern. Er sei immer bestrebt, das Sortiment mit neuen Lieferanten zu erweitern. „Vieles läuft über Mundpropaganda, einige Betrieb ergreifen auch die Initiative und kommen auf uns zu“, sagt Ferdinand Knoblauch. „Manchmal kommen Kunden auf uns zu und bitten uns, Produkte in das Sortiment aufzunehmen, die sie beispielsweise auf dem Wochenmarkt gesehen haben.“

In Bezug auf Nachhaltigkeit werden nur noch Papiertüten und Stofftaschen verkauft. „In der Gemüseabteilung gibt es Stoffbeutel und an den Frischetheken können unsere Kunden ihre eigenen Behälter füllen lassen, erläutert der Marktinhaber. „Außerdem gewinnen wir Energie aus einer Fotovoltaikanlage und arbeiten mit Wärmerückgewinnung aus den Kühlanlagen.“

Der Markt ist noch attraktiver geworden

In neuer Schriftart wird auf die Artikel des Hauses aufmerksam gemacht. Insgesamt sind 21¦000 Artikel erhältlich.
In neuer Schriftart wird auf die Artikel des Hauses aufmerksam gemacht. Insgesamt sind 21¦000 Artikel erhältlich.

Uhldingen-Mühlhofen – „Wir haben fertig.“ Ferdinand Knoblauch, Inhaber des Edeka Aktivmarktes Knoblauch, zeigt sich in Anspielung auf die italienische Trainerlegende Giovanni Trapattoni froh, dass Anbau und Modernisierung des Lebensmittelmarktes in Oberuhldingen, Krummes Land 15, abgeschlossen sind. „Wir sind für den Standort Uhldingen-Mühlhofen für die kommenden Jahre bestens aufgestellt“, sagt der Lebensmitteleinzelhändler. Der 2009 eröffnete Markt ist auf aktuelle Kundenwünsche hin modernisiert und erweitert worden, rund 21¦000 Artikel werden jetzt angeboten.

Mit dem 152 Quadratmeter umfassenden Anbau beträgt die Verkaufsfläche nunmehr 1600 Quadratmeter. Die neue Obst- und Gemüseabteilung ist derart umgebaut worden, sodass nun eine Wochenmarktatmosphäre verbreitet wird. Es gibt jetzt fünf Kassenplätze, die provisorische Kasse am Infostand ist zu einer festen Kasse umgebaut worden.

Durch Umrüstung auf LED-Beleuchtung wird jetzt eine ständige große Energieeinsparung ermöglicht und zusätzlich die Ausleuchtung erheblich verbessert. Die Drogerieabteilung ist um 60 Prozent vergrößert worden.

Mehr Auswahl genießen die Kunden in den Sortimentsbereichen Bio, vegan und internationale Spezialitäten. Neu im Angebot sind faire Produkte des Ravensburger Unternehmens Weltpartner, Kaffee gibt es jetzt auch von der Kaffeerösterei Cafésito aus Kislegg im Allgäu, die das Siegel der Deutschen Röstergilde trägt. Die Wände des Marktes sind alle gestrichen worden, große Piktogramme weisen den Kunden des Hauses den Weg zu den Produkten. Deutlich verbessert worden ist auch die Videoüberwachung des Marktes. Für die Inneneinrichtung hat Ferdinand Knoblauch 142¦000 Euro in die Hand genommen; weitere 280¦000 Euro flossen in den Anbau, den regionale Handwerksbetriebe fertig erstellt haben.

Obwohl die Umbauphase von der Corona-Krise beeinflusst worden sei, hätten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich zum Erfolg des Umbaus beigetragen, sagt Knoblauch. Sein Dank gilt seinem gesamten Team, das auch wegen gestiegener Kundenansprüche „einem enormen Druck ausgesetzt war“. Ferdinand Knoblauch: „Alle haben an einem Strang gezogen, sodass wir für den Standort Uhldingen-Mühlhofen die bestmögliche Einkaufsstätte geschaffen haben.“