Der Pausenhof der Grundschule in Mühlhofen, Zweigschule der Lichtenbergschule, hat einen bunten Anstrich bekommen. Eltern und Schüler haben gemeinsam bereits vorhandene Elemente wieder aufgefrischt und neue Spielelemente aufgemalt.

„Das hat uns schon lange auf den Nägeln gebrannt“, sagt Patricia Mairle, die zwei Kinder an der Schule hat. Eine Elterninitiative hatte vor 20 Jahren Beine an einer Seitenwand aufgemalt. Diese wurden nun mit vielen Pinselstrichen wieder aufgefrischt. Gleiches gilt für Hüpfquadrate im Eingangsbereich.

„Die Kinder sollen eine bewegte Pause verbringen“

Ganz neu ist unter anderem ein riesiges Spielelement in Form einer Dartscheibe. Hüpfend können sich die Grundschüler darauf fortbewegen. „Die Kinder sollen eine bewegte Pause verbringen“, sagt Patricia Mairle. Die Farbe wurde aus einem Topf der Gemeinde bezahlt. Der Hausmeister habe die Farben besorgt und die Pinsel zur Verfügung gestellt. Vom Bauhof gab es Holz für Sitzgelegenheiten.

Bettina King, Claudia Madlener, Cara, neun Jahre, und Patricia Mairle (von vorne nach hinten) arbeiten an der Seitenwand. Eine Elterninitiative hatte die Wand vor 20 Jahren gestaltet. Jetzt wurde sie mit viel Farbe wieder hergerichtet.
Bettina King, Claudia Madlener, Cara, neun Jahre, und Patricia Mairle (von vorne nach hinten) arbeiten an der Seitenwand. Eine Elterninitiative hatte die Wand vor 20 Jahren gestaltet. Jetzt wurde sie mit viel Farbe wieder hergerichtet. | Bild: Santini, Jenna

Der Förderverein würde bei Bedarf unterstützen. Claudia Madlener berichtet, dass man auch gerne neue „mobile Spielgeräte“ anschaffen würde. Zum Beispiel gibt es Spielgeräte mit Pedalen, die die Kinder zu zweit nutzen können. Das können sich die Eltern gut für die Schüler vorstellen.

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Auch die Mütter Bettina King und Piera Gürtler waren beim Malen mit dabei sowie einige Kinder. Immer im nötigen Corona-Abstand und mit medizinischer Mund-Nasen-Maske. Trotz der aktuellen Situation wollten die Eltern die Aktion, die zuvor mit der Schulleitung abgestimmt worden war, über die Bühne bringen.

Schule auch in der Corona-Zeit ein Identifikationspunkt

Die Kinder sollen es schön haben. Denn die Dorfschule sei ein wichtiger Identifikationspunkt, sagt Patricia Mairle. „Es sind 60 Schüler. Und es ist ganz normal, dass die Erstis mit den Viertklässlern spielen“, so Mairle. Auch in der Frei- und Ferienzeit ist der Schulhof ein Anlaufpunkt. „Es ist gelebtes Dorfleben“, findet Claudia Madlener.

Zuvor waren schon Bäume als Grundstücksbegrenzung und ein Insektenhotel angebracht worden. Die Bäume durch die Gemeinde, das Insektenhotel durch einen Großvater und Schüler.

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