Als "Anblick des Nichts" bezeichnete Dani Wesch das "schwarze Loch" in ihrem Sketch mit Elke Schmidt. "Zwei Extreme" hieß ihre Nummer, in der die bodenständige Elke und die esoterische Dani sich witzig über Fitness- und Ernährungstrends äußerten. Auch die acht Frauen der FZ-Mädels lamentierten beim "Wellness-Probenwochende" über das "Loch" indem sie, wenn Wasser drin gewesen wäre, nach dem letzten Mühlhofener Umzug "versoffen" wären. Auch sonst nahmen die in Bademäntel und Blümchenbadekappen gekleideten Grazien ihre Nachbarn gehörig aufs Korn.

Insiderwissen vom Feuerwehrausflug nach Paris gaben die Pupermädels Stefanie Rau und Carolin Heißner bei "Zwei im Frauenkaffee" preis. Ein "Casting für Pupernachwuchs" veranstalteten die Fledermäuse. "Bruce" (Dieter Blumenstein) und "Schnieter" (Martin Deister) hatten dabei illustere Musiker zu beurteilen, die mit "Bio-Flaschenorgel", Triangel, Gießkanne und anderen ungewöhnlichen Instrumenten antraten. Wer bei der Talentshow nichts taugte, wurde zum ehrenamtlichen Blumengießen in den "Krater nach Mühlhofen" geschickt.

Mit "Weil Bube schöner sind", sang sich der junge Tim Knoblauch mit glockenheller Stimme in die Herzen der Zuschauer. Zusammen mit Vater Stefan führte er die Gesangsnummer "Wenn der Vater mit dem Sohne" auf, Mit dem Klagelied "Wo isch Mama?" rührten sie das Publikum. Deftige Gesangsnummern ganz anderer Art präsentierten die "Granatenseckel" der Puperbuben.

Doch noch Zeit für Zugaben

Mit 14 Programmpunkten hatte die Zunft ein straffen Zeitplan einzuhalten, der sich allerdings durch den Besuch der fast 40 Mann starken Lumpenkapelle Taldorf nach hinten verschob. Zugaben sollte es keine geben, kündigte Ansagerin Claudia Grund an, die als badische Hexe zauberhaft durch den Abend führte. Ausnahmen wurden für die rasanten Tänze dann doch gemacht. Schon die kleinen Puper begeisterten mit "Die Uhldis kommen" tänzerisch. Die Tanznummer "Abschlussklasse 2018" der Jugendlichen von Giggeler, Rebmännle, Hexen und Puper überzeugte mit akrobatischen Einlagen. Und auch die jungen Frauen der Hippies, Hexen und Rebmännle durften ihre flotte Choreographie zu "Back to the 80er Jahre" zweimal vorführen. Zu einem rockigem "Zander"- Tanz entwickelte sich auch das "Erwachen der Puper", dargestellt von den Pupermädels.

Ehrungen

Für ihre langjährigen Verdienste um die Zunft wurden Sandra Lange sowie Erich und Klaus Bühler ausgezeichnet, Sandra Lange wurde für 20-jährige Mitgliedschaft bei den Fledermäusen geehrt. Wegen "lückenhafter Aufzeichnungen" konnte Hannes Sulger, Präsident des Narrenvereins Puper, den Bühler-Brüdern keine genaue Zahl, sondern nur jahrzehntelange Vereinstätigkeit bestätigen. Geehrt wurde auch Erich Bühler für die lange Zeit im Vorstand des Fanfarenzugs, er ist auch seit geraumer Zeit aktiv als Zimmermann. Klaus Bühler wurde ebenfalls für die langjährige Mitgliedschaft im Fanfarenzug ausgezeichnet, nun ist er noch aktiv bei den Pupern. Schatzmeister Fridolin Aierstock vom Alemannischen Narrenring übergab den Hästrägerorden.

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