Für den Vorstand stellten sich Evmarie Becker, Thomas Becker und Isabelle Palmer zur Wahl. Die acht anwesenden Parteimitglieder wählten die Kandidaten einstimmig, bei einer Enthaltung für Thomas Becker.

Jeder ungerade Listenplatz von einer Frau besetzt

Die Wahlregeln der Grünen sehen vor, jeden ungeraden Listenplatz mit einer Frau zu besetzen. So wurde Evmarie Becker als Erste gewählt. Sie engagiert sich bereits in der Kreisfraktion im Ausschuss für Nahverkehr sowie in der Kunst- und Kulturstiftung. Ihr Mann Thomas Becker wurde als Zweiter gewählt. Er ist seit 2015 Mitglied im Bürger- und Umweltforum und seit 2018 bei Bündnis 90/Die Grünen, für die er bereits bei der Delegiertenkonferenz in Stuttgart war.

Birgit Zauner (links) und Sabine Witzigmann vom Kreisvorstand (rechts) gratulierten dem neuen Vorstand mit Evmarie Becker, Thomas Becker und Isabelle Palmer.
Birgit Zauner (links) und Sabine Witzigmann vom Kreisvorstand (rechts) gratulierten dem neuen Vorstand mit Evmarie Becker, Thomas Becker und Isabelle Palmer. | Bild: Lorna Komm

Die Dritte im Bunde, Isabelle Palmer, ist vor zwei Jahren wieder zurück nach Oberuhldingen gezogen, wo sie aufgewachsen ist. Palmer ist seit ein paar Monaten Mitglied bei den Grünen und möchte sich politisch engagieren. „Den Grünen wird in Sachen Klimaschutz viel Kompetenz zugetraut“, erklärte Sabine Witzigmann vom Kreisvorstand zuvor, warum es so notwendig sei, in jeder Gemeinde einen Ortsverband zu stellen. Einen Tag zuvor wurde in Markdorf ein neuer Ortsverband aus der Taufe gehoben.

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„Uhldingen hat in der Gemeinde keinen Sprecher für Naturschutz“, bestätigte Josef Drexler. Der Kassierer beim BUND fügte an, dass der einzige Beitrag der Gemeinde für den Naturschutz ein Zuschuss in Höhe von 80 Euro für die Hochstammaktion gewesen sei. Gemeinderat Wolfgang Metzler, Fraktionsvorsitzender des Bürger- und Umweltforums, hofft, dass die Grünen mehr junge Leute ansprechen, und könnte sich „als Fernziel für die nächste Gemeinderatswahl eine gemeinsame Liste“ vorstellen.

Mehr Anträge zum Klimaschutz in der Kommunalpolitik

In der Kommunalpolitik müssten mehr Anträge zum Klimaschutz eingebracht werden, meinte er. Das sei die Intention des Kreisausschusses, antwortete Witzigmann. „Die Ortsverbände sind gut vernetzt und können gemeinsam Anträge formulieren.“