Großeinsatz für sechs Gemeindefeuerwehren, Rotes Kreuz und Polizei: Um 18.16 Uhr wurden zunächst die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen zu einem Scheunenbrand an der Aachstraße in Oberuhldingen gerufen. Das Feuer in dem ehemaligen Ökonomiegebäude sei bei seiner Ankunft schon deutlich sichtbar gewesen, sagte Kommandant und Einsatzleiter Ewald Moser. Binnen weniger Minuten seien die Feuerwehrleute am Einsatzort in Nachbarschaft zum Seniorenwohnheim Seefelder Aach eingetroffen.


Das ausgebrannte Haus am Tag danach.
Das ausgebrannte Haus am Tag danach. | Bild: Reiner Jäckle

"Sie waren nach einem vorherigen Einsatz noch mit Aufräumarbeiten im Gerätehaus beschäftigt", erklärte Kreisfeuerwehrpressesprecher Christian Gorber. Der linke Gebäudeteil, einst eine Werkstatt, habe bereits im Vollbrand gestanden. Dann habe das Feuer auf den Dachstuhl des Hauptgebäudes übergegriffen, so Gorber. Die Senioren wurden zu ihrer Sicherheit in der Wohnanlage belassen. "In ihren Wohnungen waren sie am sichersten", sagte Einsatzleiter Ewald Moser. Betreuungspersonal vom Roten Kreuz habe sich um die Senioren gekümmert. Eine gewisse Brisanz hatte der weit sichtbare Einsatz nämlich.

"Wir hatten eine besondere Gefährdung, weil über der Scheune eine Freileitung verläuft. Und die Drähte reißen für gewöhnlich bei großer Hitzeinwirkung", berichtete Kreisfeuerwehrpressesprecher Gorber. Daher wurde bis zum Abschalten des Stroms ein Sicherheitsabstand eingehalten. Den Brand hatten die Feuerwehren anschließend zügig im Griff.

So lief der Einsatz ab.