Die Gewässerverunreinigung war aufgrund der baulichen Gegebenheiten im Gemeindehafen und des auflandigen Windes örtlich begrenzt und dadurch letztendlich auch geringfügig. Der Hafenmeister hatte den zirka 50 Meter mal zehn Meter großen Ölfilm auf der Wasseroberfläche des Sportboothafens Uhldingen bemerkt. Aufgrund des Geruches und der farblichen Ausprägung der Emulsion wurde vermutet, dass es sich um Diesel handelte.

Ölwehr bindet Verunreinigung ab

Durch die ebenfalls verständigte Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen wurde die Ölwehr Überlingen hinzugezogen, die die Verunreinigung abbinden konnte, teilt die Polizei mit. Die Feuerwehr Uhldingen war mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort. Die Ölwehr Überlingen rückte ebenfalls mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften an. Zudem wurde ein Feuerwehrboot zum Ausbringen der Ölbindevliese eingesetzt.

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Wasserschutzpolizei sucht Zeugen

Bislang liegen nach Angaben der Polizei noch keine Hinweise auf die Herkunft des ausgetretenen Kraftstoffes vor. Obwohl es zu keiner Gefährdung des Trinkwasserspeichers Bodensee kam, muss der Verursacher mit einer Anzeige wegen Gewässerverunreinigung rechnen. Die zuständige Wasserschutzpolizei in Überlingen hat die Ermittlungen zu dem Umweltdelikt aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang unter der Telefonnummer 0 75 51/94 95 90 um sachdienliche Zeugenhinweise.

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