Bis auf eine Handvoll Zaungäste fanden sich aufgrund von Corona nicht mehr Personen ein, denn die sonst öffentliche Veranstaltung hatte die Stadt abgesagt – Ansprachen erfolgten daher auch nicht.

Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Überlinger Friedhof (von links): Eckhard Schulz (Ortsverbandsvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Oberbürgermeister Jan Zeitler und Hubert Gobs (Jörg-Zürn-Gewerbeschule).
Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Überlinger Friedhof (von links): Eckhard Schulz (Ortsverbandsvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Oberbürgermeister Jan Zeitler und Hubert Gobs (Jörg-Zürn-Gewerbeschule). | Bild: Kleinstück, Holger

Nach Glockenläuten, dem Lied „Der gute Kamerad“ und einer Schweigeminute gedachten OB Jan Zeitler, Eckhard Schulz (Ortsbeauftragter des Volksbundes), Hubert Gobs (Gewerbeschule) und Bundeswehrangehörige den Toten. Sie erinnerten zum einen an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Zum anderen an Soldaten, die in den Weltkriegen starben und an Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge starben.

Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Überlinger Friedhof (von links): Eckhard Schulz (Ortsverbandsvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) und Oberbürgermeister Jan Zeitler.
Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Überlinger Friedhof (von links): Eckhard Schulz (Ortsverbandsvorsitzender Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) und Oberbürgermeister Jan Zeitler. | Bild: Kleinstück, Holger

Sie gedachten derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten oder Teil einer Minderheit waren. Des Weiteren riefen sie die Menschen in Erinnerung, die aus Glaubensgründen ums Leben kamen, oder weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben. Nicht zuletzt trauerten sie um die Opfer dieser Tage, sei es aufgrund von Krieg, Terrorismus und politischer Verfolgung sowie um Bundeswehrsoldaten und anderer Einsatzkräfte, die im Einsatz ihr Leben verloren. „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung und Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt“, hieß es abschließend, bevor die Nationalhymne erklang.

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