Nach einigen Sitzungen im nüchternen Besprechungsraum ist es ein Wunsch des Jugendgemeinderats gewesen, im historischen Ratssaal zu tagen. Dieser ging nun in Erfüllung, denn in dem großen Raum konnte das zehnköpfige Gremium die aktuellen Abstandsregeln einhalten. Der Bericht des Vorsitzenden Espen Rechtsteiner fiel kurz aus, da alle geplanten Veranstaltungen hatten ausfallen müssen.

Legislaturperiode des Gremiums endet am 12. Dezember

Zu den wichtigsten Punkten zählte die Wahl des zweiten Jugendgemeinderats. Die Legislaturperiode endet am 12. Dezember. Janina Krall, zuständig für die Geschäftsstelle des Gremiums, erläuterte, welchen Terminplan die Geschäftsordnung vorgibt. Demnach könnten die Kandidaten sich in der ersten Novemberwoche präsentieren, danach könnte die Wahl stattfinden. Eine Pause durch die Herbstferien, wie 2018, soll es nicht geben.

Konstituierende Sitzung vor dem Jahresende

Der Zeitrahmen sei notwendig, um vor Jahresende die konstituierende Sitzung mit den neuen Mandatsträgern abhalten zu können. Espen Rechtsteiner fragte, ob eine Verschiebung möglich sei, falls es bis dahin keinen regulären Schulbetrieb gebe. Krall will das prüfen, merkte aber an, dass bereits jetzt die freie Mandatsstelle nicht nachbesetzt werden kann.

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Nur vier Räte können oder wollen ein zweites Mal kandidieren

Sie sieht bei einer Verlängerung der Amtszeit die Beschlussfähigkeit des Gremiums in Gefahr. Nur vier der jetzigen Räte können und wollen sich noch einmal zur Wahl stellen. Die Kandidaten müssen in Überlingen wohnen oder zur Schule gehen.

Viele offene Fragen, weil niemand weiß, ob nach den Sommerferien normaler Unterricht stattfindet

Daher nehmen die weiterführenden Schulen eine wichtige Rolle ein. Da niemand weiß, ob nach den Sommerferien normaler Unterricht stattfinden wird, muss mit vielen Unbekannten gerechnet werden. „Aus logistischen Gründen müssen die Wahlen und die Bewerbung der Kandidaten an den Schulen stattfinden“, betonte Janina Krall.

Besprechung mit Schulleitern wird nachgeholt

Zur Vorbereitung war im März ein Termin mit den Schulleitern geplant, der so bald wie möglich nachgeholt werden soll. Mitte Juni werden die jungen Räte in einer eintägigen Klausurtagung die weitere Planung zur Kandidatensuche und Mobilisierung erarbeiten.

Geschäftsstelle prüft Möglichkeit der Wahl online oder per Brief

Zusätzlich will die Geschäftsstelle prüfen, ob die Wahl auch online oder per Brief durchgeführt werden könnte. Janina Krall wies allerdings auf mangelnde Erfahrung mit einer Online-Wahl hin und befürchtet eine geringe Wahlbeteiligung. Das Gremium wird sich wieder am 7. Juli treffen.