Gleich die im November vorgesehene Vernissage wurde unmittelbar nach Hängung der rund hundert „Neuen Arbeiten“ ein Opfer des Lockdowns, der seitdem noch strenger geworden ist. Der SÜDKURIER durfte im Dezember einen kleinen Einblick in die schöne neue Bilder- und Skulpturenwelt geben. In der Hoffnung, so träumte der IBC-Regionalvorsitzende Wolfgang Braungardt, damit den Appetit von Kunstfreunden zu wecken und diesen die Türen an Weihnachen, spätestens Anfang Januar öffnen zu können. Doch daraus wurde aufgrund des Lockdowns nichts.

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Allmählich schwindet beim IBC die Hoffnung, die Ausstellung noch öffentlich machen zu können, bevor die Bilder wieder abgehängt werden müssen. Der Planung nach sollte am 28. Februar die Finissage stattfinden, derzeit ist der erste Öffnungstermin am Dienstag, 16. Februar ausgewiesen. „Vielleicht können wir ja etwas verlängern, wenn das überhaupt klappt“, sagt Braungardt. Zwei zusätzliche Wochen könnten gegebenenfalls drin sein, stellt der städtische Kulturreferent Michael Brunner in Aussicht. Spätestens am 15. März müsste der IBC allerdings die Galerie räumen, da dann – zumindest Stand heute – die Vorbereitungen für die folgende Veranstaltung anlaufen müssten.

Corona verhindert auch den analogen Besuch der Ausstellung

Für alle Fälle haben Wolfgang Braungardt und Joanna Klakla, die Bereichsleiterin für Bildende Kunst, jetzt einen Film aufgenommen, der demnächst auf der Homepage des IBC publiziert werden soll. „Es gehort hier zum Winter-Feeling, dass man an der Promenade flanieren geht, die Ausstellung des IBC besucht und in oder besser vor den Cafés, in Mantel und Schals eingehullt, die Sonne genießend, seinen Kaffee trinkt“, begrüßen die beiden ihre Zuschauer. Doch dieses Jahr verhindere Corona „nicht nur den Kaffee nebenan, sondern auch den analogen Besuch der Ausstellung“. Dennoch wünschen sie viel Vergnügen beim virtuellen Rundgang und verweisen auf die Informationen zu den Künstlern.

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