Zweieinhalb Stunden harrten am Sonntag viele Impfwillige bei Temperaturen nahe des Gefrierpunkts aus, bis das Impfzentrum in der Sporthalle des Gymnasiums in Überlingen öffnen konnte. Ein mobiles Impfteam des Landes Baden-Württemberg bot hier einen offenen Impftermin an, wie der DRK-Ortsverein Überlingen in einer Pressemitteilung schreibt.

Ursprünglich sollten die ersten Wartenden ab 10 Uhr geimpft werden, doch es kam durch den Aufbau der dafür nötigen Strukturen und der Technik zu erheblichen Verzögerungen. So konnte der Termin erst um 12.30 Uhr starten.

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Schlange stehen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt

Weil zu dieser Zeit rund 250 Impfwillige bei Temperaturen nahe des Gefrierpunkts auf die Öffnung des Impfzentrums warteten, ließ das Impfteam über die Integrierte Leitstelle Bodensee den DRK-Ortsverein Überlingen alarmieren. Dessen Mitglieder kümmerten sich zusammen mit Beamten des Polizeireviers Überlingen und einer Versorgungseinheit des DRK-Ortsvereins Salemertal vor Ort um die Wartenden. DRK-Einsatzleiter Matthias Rieger sagt: „Da die Zeitspanne bis zum reibungslosen Start der Impfaktion zunächst nicht absehbar war, haben die Verantwortlichen des Impfteams den Impfwilligen empfohlen, wieder nach Hause zu gehen und am Nachmittag noch einmal vorbeizuschauen.“

„Ein außergewöhnlicher Einsatz für das Rote Kreuz“

Für das DRK war der Einsatz um 13.30 Uhr beendet, die Impfaktion sei durch das mobile Impfteam gewohnt routiniert ausgeführt worden, wie das DRK mitteilt. „Ein außergewöhnlicher Einsatz für das Rote Kreuz“, kommentiert Jörg van de Loo vom DRK Überlingen die Unterstützung des Impfteams durch die DRK-Helfer. „Wenn Unterstützung gebraucht wird und wir mithelfen können, stehen wir selbstverständlich immer bereit.“