Die Stadt bietet der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm GmbH ein Waldrandgrundstück nördlich des Burgberg-Knotens an der B31 neu als Standort für einen neuen Sendemasten an. Die Anfrage zielt auf eine Versorgung Richtung Westen auf der B31neu und in Andelshofen. Der Bauausschuss des Gemeinderats befürwortete dies einstimmig.

Nußdorf abgelehnt

Einen weiteren gewünschten Standort im Bereich Nußdorf wollte die Verwaltung allerdings nicht anbieten. „Viele erinnern sich, dass wir dort vor vielen Jahren einen langen Konflikt hatten“, erklärte Rolf Geiger, Leiter der Abteilung Grünflächen, Umwelt und Forst. „Den sollten wir nicht wieder aufleben lassen.“ Es bestand im Jahr 2007 schon eine Baugenehmigung für O2/Telefónica auf dem Wasserreservoir der Stadtwerke. Verwaltung und Gemeinderat hatten sich hinter die Nußdorfer Bürgerinitiative gestellt, beim Verwaltungsgerichtshof jedoch vergeblich dagegen geklagt. Später kam es zu einem privatrechtlichen Vergleich zwischen Stadtwerke und O2. Den Sendemasten gibt es bis heute nicht.

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Am Burgberg-Knoten wird bald einer kommen „Superstandort“, sagte Stadtrat Ingo Woerner (FDP) und fügte ironisch hinzu: „Das sieht nach wenig Theater aus.“