Besucher in den städtischen Alten- und Pflegeheimen, Sankt Franziskus und Sankt Ulrich, dürfen ihre Angehörigen jetzt wieder so lange besuchen, wie sie möchten. Sie dürfen auch unangemeldet kommen, müssen zuvor jedoch ein Besucherformular ausfüllen. Das teilte die Stadt mit Verweis auf die aktualisierte Corona-Verordnung des Landes mit.

Unbeschränkte Besuchszeit

Die Landesregierung hat neue Lockerungen beschlossen, die am 1. Juli in Kraft treten. Die Leitung des Eigenbetriebs der Alten- und Pflegeheime des Spital- und Spendfonds hat die Besucherregelungen für die Einrichtungen entsprechend angepasst, heißt es in einem Pressetext der Stadt. Für Besucher der spitälischen Alten- und Pflegeheime gilt aktuell: Die Begrenzung der Besuchszeiten wird aufgehoben, die Besucherzahl ist weiterhin auf zwei Personen pro Tag beschränkt. Eine telefonische Anmeldung ist nicht mehr notwendig. Vor dem Besuch muss jedoch ein Besucherformular ausgefüllt werden, um mögliche Kontakte bei einem Infektionsfall nachverfolgen zu können.

Weiterhin Maskenpflicht

Weitere Regeln, die aktuell gelten: Grundsätzlich gilt für Besuche in den Einrichtungen weiterhin Maskenpflicht und Abstandsgebot. Besuche können auch wieder im Gartenbereich sattfinden. Bei Einhaltung des Mindestabstands kann im Außenbereich auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichtet werden. Zwischen Besuchern und Bewohnern, die in gerader Linie verwandt sind, Ehegatten, beziehungsweise Lebenspartnern, Geschwister oder Nachkommen von Geschwistern, wird das Abstands- und Kontaktverbot aufgehoben. Besuche können wieder in den Bewohnerzimmern stattfinden. Grundsätzlich sind Besuche auch in Doppelzimmern erlaubt. Hierbei muss eine wechselseitige Absprache erfolgen, damit zwei Bewohner nicht gleichzeitig besucht werden.

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Rechtliche Grundlage für die neuen Regelungen sind die Neufassung der Corona-Verordnung und die „Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen“ in ihren ab 1. Juli gültigen Fassungen. In beiden Einrichtungen des Spenden- und Spitalfonds gab es bislang weder unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch unter den Bewohnerinnen und Bewohner coronabedingte Krankheitsfälle, so die Aussage der Stadt.

Der Schutz der Bewohner und Mitarbeiter stehe auch weiterhin an oberster Stelle. Mit den anhaltenden Maßnahmen soll verhindert werden, dass das Corona-Virus in die Einrichtungen gelangt. Um die Lockerungen beibehalten zu können, appelliert die Einrichtungsleitung an die Eigenverantwortung der Besucher und bittet dringend auch um die Einhaltung der allgemein gängigen Regeln.