Als vor zwei Jahren der erste Jugendgemeinderat gewählt wurde, betraten die Nachwuchspolitiker Neuland. Sie haben die Zeit genutzt und aus einer heterogenen Gruppe ein engagiertes Team gemacht, das strukturiert in Projektgruppen arbeitet.

Die elf Räte stellten Podiumsdiskussionen zu den Kommunal- und Europawahlen auf die Beine und veranstalteten Partys für verschiedene Altersgruppen. Die Rampe machten sie zu ihrem „Hauptquartier“, wo gearbeitet und gefeiert wird. Sie haben viel über die Arbeit der Verwaltung gelernt und sich gut vernetzt. Zusammen mit dem Jugendparlament in Friedrichshafen setzten sie eine Befragung von Jugendlichen im Bodenseekreis zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) durch.

Dann kam Corona und es gab weder die Befragung noch die mit viel Vorfreude organisierten Lazy Fridays im Uferpark der Landesgartenschau. Dieser Punkt gehört ebenso wie die Jugend-App zu den Projekten, die der zweite Überlinger Jugendgemeinderat umsetzen wird.

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Der SÜDKURIER konnte vorab die Videos einsehen, in denen sich die 16 Kandidaten präsentieren und ihre Wahlthemen zusammenfassen. Die Reihenfolge entspricht dem Eingang der Kandidaturen bei der Stadt.

Anna-Lena Brandt, 18 Jahre: Anna-Lena Brandt besucht die Constantin-Vanotti-Schule und ist Mitglied des Landesschülerbeirats. Zu ihren Zielen gehört die Stärkung des ÖPNV. Sie will die Jugendlichen mehr in die Arbeit des Jugendgemeinderats einbeziehen und nach Corona mehr Raum und Platz für sie schaffen. Ihr liegt besonders am Herzen, interessante Veranstaltungen für Jugendliche zu veranstalten, wo man gemeinsam Spaß haben kann.
Anna-Lena Brandt, 18 Jahre: Anna-Lena Brandt besucht die Constantin-Vanotti-Schule und ist Mitglied des Landesschülerbeirats. Zu ihren Zielen gehört die Stärkung des ÖPNV. Sie will die Jugendlichen mehr in die Arbeit des Jugendgemeinderats einbeziehen und nach Corona mehr Raum und Platz für sie schaffen. Ihr liegt besonders am Herzen, interessante Veranstaltungen für Jugendliche zu veranstalten, wo man gemeinsam Spaß haben kann. | Bild: privat
Sven Erik Feger, 18 Jahre: Der Waldorfschüler stellt sich zur Wiederwahl. Er möchte eine nachhaltige und starke Politik machen. Dazu ist ihm Transparenz wichtig. Er setzt sich für mehr Veranstaltungen wie Poetry Slams und Partys sowie Workshops zur Mitgestaltung ein. Dazu will er Podiumsdiskussionen, bei denen sich Politiker Fragen stellen, organisieren und sich für attraktivere Plätze sowie das Thema Umwelt auf lokaler Ebene engagieren.
Sven Erik Feger, 18 Jahre: Der Waldorfschüler stellt sich zur Wiederwahl. Er möchte eine nachhaltige und starke Politik machen. Dazu ist ihm Transparenz wichtig. Er setzt sich für mehr Veranstaltungen wie Poetry Slams und Partys sowie Workshops zur Mitgestaltung ein. Dazu will er Podiumsdiskussionen, bei denen sich Politiker Fragen stellen, organisieren und sich für attraktivere Plätze sowie das Thema Umwelt auf lokaler Ebene engagieren. | Bild: privat
Daniel Warner, 17 Jahre: Der Waldorfschüler ist dreisprachig aufgewachsen und in der Schülervertretung aktiv. Daniel Warner will sich für interkulturelle Projekte einsetzen und die hier lebenden Kulturen einbeziehen. Er möchte Räume schaffen, in denen sich Jugendliche mit Freunden treffen können und weitere Freundschaften entstehen. Die Wünsche der Wähler sind ihm wichtig sowie transparentes und nachhaltiges Arbeiten mit Berücksichtigung des ökologischen Aspekts.
Daniel Warner, 17 Jahre: Der Waldorfschüler ist dreisprachig aufgewachsen und in der Schülervertretung aktiv. Daniel Warner will sich für interkulturelle Projekte einsetzen und die hier lebenden Kulturen einbeziehen. Er möchte Räume schaffen, in denen sich Jugendliche mit Freunden treffen können und weitere Freundschaften entstehen. Die Wünsche der Wähler sind ihm wichtig sowie transparentes und nachhaltiges Arbeiten mit Berücksichtigung des ökologischen Aspekts. | Bild: privat
Greta Gillé, 14 Jahre: Siebesucht die neunte Klasse in der Wiestorschule und beschreibt sich selbst als zielstrebig und hilfsbereit. Sie möchte mehr Aktivitäten für Jugendliche bieten, wie Konzerte im Freien, Open-Air-Kino oder Spieleabende. Sie findet, es wird zu viel geredet und zu wenig getan. Das will sie ändern, damit Jugendliche sich in Überlingen wohler fühlen.
Greta Gillé, 14 Jahre: Siebesucht die neunte Klasse in der Wiestorschule und beschreibt sich selbst als zielstrebig und hilfsbereit. Sie möchte mehr Aktivitäten für Jugendliche bieten, wie Konzerte im Freien, Open-Air-Kino oder Spieleabende. Sie findet, es wird zu viel geredet und zu wenig getan. Das will sie ändern, damit Jugendliche sich in Überlingen wohler fühlen. | Bild: alva Studios
Ina Holzer, 15 Jahre: Auch die Gymnasiastin kandidiert für die Wiederwahl. Ina Holzer möchte das Jugendforum stärken und nach Corona mit der Projektgruppe Partys weitermachen. Zu ihren Zielen gehört es, die Rampe auch mit einer neuen Musikanlage als Ort für Partys zu verbessern. Ihr sind zudem die Themen Gleichberechtigung unter Jugendlichen und Rassismus wichtig. Am Gymnasium hat sie bereits einen LGBT+-Arbeitskreis gegründet.
Ina Holzer, 15 Jahre: Auch die Gymnasiastin kandidiert für die Wiederwahl. Ina Holzer möchte das Jugendforum stärken und nach Corona mit der Projektgruppe Partys weitermachen. Zu ihren Zielen gehört es, die Rampe auch mit einer neuen Musikanlage als Ort für Partys zu verbessern. Ihr sind zudem die Themen Gleichberechtigung unter Jugendlichen und Rassismus wichtig. Am Gymnasium hat sie bereits einen LGBT+-Arbeitskreis gegründet. | Bild: alva Studios
Katharina Kurz, 15 Jahre: Katharina Kurz geht in das Gymnasium und findet die Beteiligung der Jugendlichen an der Politik auch in Bezug auf den Klimawandel wichtig. Sie möchte die Politik aus der Perspektive einer Beteiligten kennenlernen. Sie legt Wert auf Transparenz und will sich für die Fertigstellung der Jugend-App engagieren. Dort soll jeder seine Ideen einbringen können.
Katharina Kurz, 15 Jahre: Katharina Kurz geht in das Gymnasium und findet die Beteiligung der Jugendlichen an der Politik auch in Bezug auf den Klimawandel wichtig. Sie möchte die Politik aus der Perspektive einer Beteiligten kennenlernen. Sie legt Wert auf Transparenz und will sich für die Fertigstellung der Jugend-App engagieren. Dort soll jeder seine Ideen einbringen können. | Bild: privat
Vanessa Schnell, 17 Jahre: Die amtierende Jugendgemeinderätin besucht die Justus-von-Liebig-Schule und möchte das Ehrenamt für Jugendliche fördern. Dazu will sie mehr Veranstaltungen wie zum Beispiel Barabende ab 16 Jahre, Raves oder Halloweenpartys. Partybusse oder Party-Taxis sollen dafür sorgen, dass die Jugendlichen nachts nach Hause kommen. Sie setzt sich für mehr Plätze für Jugendliche und mehr Moped-Parkplätze an den Schulen ein.
Vanessa Schnell, 17 Jahre: Die amtierende Jugendgemeinderätin besucht die Justus-von-Liebig-Schule und möchte das Ehrenamt für Jugendliche fördern. Dazu will sie mehr Veranstaltungen wie zum Beispiel Barabende ab 16 Jahre, Raves oder Halloweenpartys. Partybusse oder Party-Taxis sollen dafür sorgen, dass die Jugendlichen nachts nach Hause kommen. Sie setzt sich für mehr Plätze für Jugendliche und mehr Moped-Parkplätze an den Schulen ein. | Bild: alva Studios
Elena Kliewer, 15 Jahre: Elena Kliewer geht in die zehnte Klasse des Gymnasiums. Sie möchte die Jugendlichen in Überlingen vertreten, neue Projekte initiieren und Ideen einbringen. Zu ihren Zielen gehört es, mithilfe des Jugendgemeinderats die Landesgartenschau als attraktiven Aufenthalts- und Event-Ort mitzugestalten.
Elena Kliewer, 15 Jahre: Elena Kliewer geht in die zehnte Klasse des Gymnasiums. Sie möchte die Jugendlichen in Überlingen vertreten, neue Projekte initiieren und Ideen einbringen. Zu ihren Zielen gehört es, mithilfe des Jugendgemeinderats die Landesgartenschau als attraktiven Aufenthalts- und Event-Ort mitzugestalten. | Bild: alva Studios
Julia Katharina Sonntag, 17 Jahre: Auch die Schülerin der Constantin-Vanotti-Schule kandiert für die Wiederwahl. Ihr sind Open-Air-Konzerte und der Ausbau der Rampe zum Jugendzentrum sehr wichtig. Julia möchte ein jährliches Skatepark-Festival in Altbirnau etablieren. Sie will mit Workshops und Plakaten für mehr Zivilcourage werben. Außerdem soll jeder seine Ideen einbringen können und sie will die Brücke zwischen Jugend und Stadtpolitik stärken.
Julia Katharina Sonntag, 17 Jahre: Auch die Schülerin der Constantin-Vanotti-Schule kandiert für die Wiederwahl. Ihr sind Open-Air-Konzerte und der Ausbau der Rampe zum Jugendzentrum sehr wichtig. Julia möchte ein jährliches Skatepark-Festival in Altbirnau etablieren. Sie will mit Workshops und Plakaten für mehr Zivilcourage werben. Außerdem soll jeder seine Ideen einbringen können und sie will die Brücke zwischen Jugend und Stadtpolitik stärken. | Bild: alva Studios
Johann Kienzle (771)
Johann Kienzle (771) | Bild: privat
Julienne Nejad, 16 Jahre: Julienne Nejad möchte die Jugend-App fördern. Mit den dort gelisteten Anbietern von Ausbildungsplätzen und Praktika will sie kooperieren. Sie spricht sich für WLAN-Hotspots in der Stadt aus. Die vom Jugendgemeinderat initiierte Nachbarschaftshilfe und das Thema Solidarität findet sie wichtig. Dazu würde sie gerne die Öffentlichkeitsarbeit des Gremiums ausbauen, damit alle mitbekommen, was im JGR läuft und wie man sich einbringen kann.
Julienne Nejad, 16 Jahre: Julienne Nejad möchte die Jugend-App fördern. Mit den dort gelisteten Anbietern von Ausbildungsplätzen und Praktika will sie kooperieren. Sie spricht sich für WLAN-Hotspots in der Stadt aus. Die vom Jugendgemeinderat initiierte Nachbarschaftshilfe und das Thema Solidarität findet sie wichtig. Dazu würde sie gerne die Öffentlichkeitsarbeit des Gremiums ausbauen, damit alle mitbekommen, was im JGR läuft und wie man sich einbringen kann. | Bild: alva Studios
Noah Krüger, 15 Jahre: Der Wiestorschüler möchte sich dafür einsetzen, dass Überlingen attraktiver wird und vor allem für Jugendliche das Angebot erweitern. Noah Krüger möchte Akzente setzen und auf die Stimmen der Jugendlichen hören. Dazu unterstützt er eine mediengerechte Kommunalpolitik und besonders die Jugend-App.
Noah Krüger, 15 Jahre: Der Wiestorschüler möchte sich dafür einsetzen, dass Überlingen attraktiver wird und vor allem für Jugendliche das Angebot erweitern. Noah Krüger möchte Akzente setzen und auf die Stimmen der Jugendlichen hören. Dazu unterstützt er eine mediengerechte Kommunalpolitik und besonders die Jugend-App. | Bild: alva Studios
Franka Vuki?evi?, 14 Jahre: Die Gymnasiastin möchte die Stadt jugendfreundlicher machen und Partys veranstalten, die nur für bestimmte Altersgruppen zugänglich sind. Sie würde gerne Seminare organisieren zu Themen wie LGBT+, Rassismus, mentale Gesundheit oder Umweltfreundlichkeit. Jeder von diesen Themen Betroffene soll Ansprechpartner finden. Franka Vuki?evi? möchte mit der Jugend-App die Kommunikation zwischen Jugendlichen und Gemeinderat verbessern.
Franka Vuki?evi?, 14 Jahre: Die Gymnasiastin möchte die Stadt jugendfreundlicher machen und Partys veranstalten, die nur für bestimmte Altersgruppen zugänglich sind. Sie würde gerne Seminare organisieren zu Themen wie LGBT+, Rassismus, mentale Gesundheit oder Umweltfreundlichkeit. Jeder von diesen Themen Betroffene soll Ansprechpartner finden. Franka Vuki?evi? möchte mit der Jugend-App die Kommunikation zwischen Jugendlichen und Gemeinderat verbessern. | Bild: privat
Anianya Curak, 17 Jahre: Anianya Curak wohnt in Herdwangen und geht in die Waldorfschule. Sie will sich für mehr kulturelle Veranstaltungen einsetzen und regt an, in der Rampe oder im Jugendcafé gemeinsam zu musizieren, Theater zu spielen oder sich gegenseitig Nachhilfe zu geben. Sie will sich für Anlaufpunkte einsetzen, an die sich Jugendliche bei Problemen mit Drogen, Depressionen oder dem Zuhause wenden können. Die Jugend-App soll auch Treffen fördern.
Anianya Curak, 17 Jahre: Anianya Curak wohnt in Herdwangen und geht in die Waldorfschule. Sie will sich für mehr kulturelle Veranstaltungen einsetzen und regt an, in der Rampe oder im Jugendcafé gemeinsam zu musizieren, Theater zu spielen oder sich gegenseitig Nachhilfe zu geben. Sie will sich für Anlaufpunkte einsetzen, an die sich Jugendliche bei Problemen mit Drogen, Depressionen oder dem Zuhause wenden können. Die Jugend-App soll auch Treffen fördern. | Bild: alva Studios
Ramon Lang, 16 Jahre: Ramon Lang besucht die freie Schule Rheinklang in Radolfzell. Er schlägt vor, dass Jugendliche an manchen Tagen in Kneipen gehen dürfen, die sonst erst ab 18 Jahre erlaubt sind. Er mahnt abends bessere Busverbindungen zur besseren Erreichbarkeit der umliegenden Dörfer an. Ramon Lang möchte mehr Veranstaltungen und mehr Social-Media-Werbung für den Jugendgemeinderat. Er ist offen für Ideen, die er nach Möglichkeit umsetzen will.
Ramon Lang, 16 Jahre: Ramon Lang besucht die freie Schule Rheinklang in Radolfzell. Er schlägt vor, dass Jugendliche an manchen Tagen in Kneipen gehen dürfen, die sonst erst ab 18 Jahre erlaubt sind. Er mahnt abends bessere Busverbindungen zur besseren Erreichbarkeit der umliegenden Dörfer an. Ramon Lang möchte mehr Veranstaltungen und mehr Social-Media-Werbung für den Jugendgemeinderat. Er ist offen für Ideen, die er nach Möglichkeit umsetzen will. | Bild: privat
Ibrahim Thomas, 16 Jahre: Ibrahim Thomas geht in die Justus-von-Liebig-Schule und kandidiert erneut für den Jugendgemeinderat. Partys nennt er als eines seiner Themen. Seine Priorität sei ein E-Sport-Turnier, das er im nächsten Jahr veranstalten will. Die Rampe in Nußdorf, deren Zustand ihm nicht zusagt, will er renovieren.
Ibrahim Thomas, 16 Jahre: Ibrahim Thomas geht in die Justus-von-Liebig-Schule und kandidiert erneut für den Jugendgemeinderat. Partys nennt er als eines seiner Themen. Seine Priorität sei ein E-Sport-Turnier, das er im nächsten Jahr veranstalten will. Die Rampe in Nußdorf, deren Zustand ihm nicht zusagt, will er renovieren. | Bild: alva Studios