Die Amtszeit des ersten Überlinger Jugendgemeinderats neigt sich dem Ende zu: Im November wird ein neues Gremium gewählt. In der öffentlichen Sitzung in dieser Woche ging es daher hauptsächlich um die Vorbereitung und die Kandidatensuche. Bei der ersten Wahl eines Jugendgemeinderats 2018 lief die Kommunikation mit den Schulen nicht optimal und auch die Termine waren aus Sicht der Schüler wenig glücklich gelegt. Die kommende Wahl können die Jugendlichen selbst mit vorbereiten und wollen vor allem die Kandidatenansprache mit neuen Formaten viel attraktiver machen.

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Vorsitzender Espen Rechtsteiner berichtete, dass sie bei einer eintägigen Klausurtagung im Juni Projektgruppen gebildet hätten. Ende Juni gab es bereits ein Treffen mit Vertretern der Schulleitungen zur ersten Information.

Fünf Räte treten nicht mehr zur Wahl an

Aktuell sind nur zehn von den elf Mandaten des Gremiums vergeben, da Mitglieder ausgeschieden sind und keine Nachrücker zur Verfügung standen. Von den amtierenden Räten werden fünf nicht mehr zur Wahl antreten, da bald ihre Schulzeit endet oder sie die Altersgrenze erreichen. Es müssen also neue Kandidaten für den Jugendgemeinderat interessiert und mobilisiert werden.

Digitale Formate sollen zur Vorstellung genutzt werden

Dafür möchten die jungen Räte neben den Plakaten und Flyern, die von der Geschäftsstelle des Gremiums finanziert und erstellt werden, digitale Formate nutzen. Sie planen beispielsweise einen Imagefilm zu drehen, in dem der Jugendgemeinderat seine Arbeit vorstellt. Dazu wollen sie eine Online-Podiumsdiskussion veranstalten. Die Kandidaten sollen die Möglichkeit bekommen, sich mit im Rahmen eines Interviews per Video vorzustellen. Dazu soll es wieder eine Veranstaltung geben, bei der sich Kandidaten präsentieren, aber nicht wie beim letzten Mal in der Wiestorhalle, sondern in einem anderen Rahmen.

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Am 6. Oktober nächste öffentliche Sitzung

Der Zeitplan sieht vor, dass noch vor den Ferien die Plakate in den Schulen aufgehängt werden. Nach der Sommerpause, Mitte September, beginnt dann der Bewerbungszeitraum. Die Kandidaten präsentieren sich in der ersten Novemberwoche und danach steht die Wahl an. Damit Interessenten sich einen Eindruck verschaffen können, wie das Nachwuchsgremium tagt, findet am 6. Oktober die nächste öffentliche Sitzung im Rathaus statt.